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Woods scheitert nach unterirdisch schlechtem Spiel

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Golf  

Woods scheitert nach unterirdisch schlechtem Spiel

12.02.2010, 22:59 Uhr | sid

Tiger Woods ist enttäuscht. (Foto: imago)Tiger Woods ist enttäuscht. (Foto: imago) Nach einem der bittersten Momente in seiner einmaligen Golfkarriere schaute Tiger Woods ungläubig. Wut, Ohnmacht oder gar Entsetzen waren im Blick des T. Eldrick Woods aber nicht zu sehen. Seinen vorzeitigen K.o. bei der 138. British Open nach zwei desaströsen Runden erklärte Woods eher lapidar: "Es war nur die Verkettung eines Problems nach dem anderen da draußen. Ich habe sieben Löcher gut gespielt, dann drei unterirdisch schlecht. Ich habe zu viele Fehler gemacht. Das kann man sich bei einem Major nicht erlauben, wenn man den Cut schaffen oder gar das Turnier gewinnen will. Jetzt fliege ich heim."

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Panne am zehnten Grün

Die schwierigsten Löcher auf dem Dünenkurs an der schottischen Westküste hatte er bei strammen, unkalkulierbaren Gegenwinden und einem tropischen Platzregen mit eins unter Par gemeistert. Aber am zehnten Grün verschwand der Ball nach dem Abschlag auf Nimmerwiedersehen im kniehohen Gras. Mehr als 100 Helfer durchkämmten die vermutete Einschlagstelle. Aber die Kugel tauchte nicht mehr auf. Das war der Anfang vom Ende, an dem Woods mit einem einzigen Schlag zu viel auf der Scorekarte das Turnier verlassen musste.

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Erstes Scheitern am Halbzeit-Cut

Zum ersten Mal war der beste Golfer der Welt an einem Halbzeit-Cut beim ältesten und wichtigsten Turnier der fast 150-jährigen Golfgeschichte gescheitert. Es war das zweite Mal überhaupt, dass der 33 Jahre alte Branchenriese seit seinem Wechsel im Spätsommer 1996 ins Profilager bei seinem 49. Major die beiden Schlussrunden nicht erreicht hat. Und seit der British Open 2007 in Carnoustie auf Rang zwölf gewann Woods bei 20 Zählspiel-Turnieren wie in Turnberry elf Mal und platzierte sich nie tiefer als auf dem geteilten neunten Rang.

Wind in den Dünen bereitet Probleme

"Das ist wirklich mehr als eine Überraschung. Tiger hat doch in diesem Jahr unglaublich gut gespielt. Aber kaum kommt der Wind in den Dünen auf, hast Du größte Probleme", sagte ausgerechnet Tom Watson. Auch der 59 Jahre alte Fuchs, der zuletzt 1983 seinen fünften British Open-Titel gewann, hatte unter gleichen Bedingungen gelitten, aber im Stil eines Altmeisters die Führung des Vortags verteidigt.

Woods reist im Privatjet eilig ab

Dreimal hat der Tiger bisher die British Open gewonnen. Jeder seiner Schritte wurde von Seite eins bis in den Sportteil dokumentiert. Aber am Samstag fand sich auf der Titelseite der Times nicht ein Wort zum vorzeitigen Ende. Als der Weltranglisten-Erste mit seiner Gattin Elin sowie den Kindern Sam Alexis und Charley Axel die Privatmaschine Richtung Florida bestieg, hatte das einzige der vier Major in Europa ihr größtes Zugpferd verloren. Aber den neuen Helden "Old Tom Watson" gewonnen.

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