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Golf: Tiger Woods verliert bis zu 50 Millionen Dollar wegen seiner Seitensprünge

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Die teuren Seitensprünge des Tiger Woods

07.04.2010, 17:10 Uhr | sid, sid

Golf: Tiger Woods verliert bis zu 50 Millionen Dollar wegen seiner Seitensprünge. Tiger Woods sorgte zuletzt abseits des Golfplatzes für Kapriolen. (Foto: imago)

Tiger Woods sorgte zuletzt abseits des Golfplatzes für Kapriolen. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Bittere Rechnung für Tiger Woods: Der Golf-Superstar muss für seine zahlreichen Seitensprünge teuer bezahlen. Bis zu 50 Millionen Dollar (38 Millionen Euro) könnte der Verlust an Sponsorengeldern für den 34-Jährigen betragen. Dies geht aus einer Studie des US-Marktforschungsunternehmens Navigate hervor.

Diesen Einbruch mag Woods als erster Milliardär der Sportgeschichte womöglich locker verkraften, schmerzlich ist es für ihn auf jeden Fall. Denn einher mit den Mindereinnahmen geht auch ein großer Verlust an Ansehen und Glaubwürdigkeit.

Wer hält dem Tiger noch die Stange?

Nach Bekanntwerden seiner zahlreichen Sexaffären mit rund einem Dutzend Frauen, darunter Bardamen und Pornodarstellerinnen, hatte Woods insgesamt vier Sponsoren verloren: Accenture, AT&T, Gatorade und General Motors. Dies allein brachte ihm einen Verlust zwischen 25 und 35 Millionen Dollar ein. Sollten noch Procter & Gamble sowie der Luxusgüter-Hersteller LVHM nach den gemeinsamen Aktivitäten auch ihre Zahlungen an Woods einstellen, könnte sich dessen Verlust sogar auf 50 Millionen Dollar ausweiten.

Professor: "Nur kurzfristige Verluste"

Doch bei allen negativen Nachrichten glaubt Chris Cakebread an ein baldiges Ende des Szenarios. "Das sind nur kurzfristige Verluste", sagte der Professor der Boston-University, "wenn er wieder zu seinem Spiel findet, wird er diese Entwicklung wieder umkehren können. Es gibt keinen in dieser Sportart, der einen derartigen Werbefaktor hat."

Jährliches Einkommen von 100 Millionen

Woods hatte vor seinen Sexskandalen jährlich geschätzte 100 Millionen Dollar an Werbegeldern erhalten. Einige Sponsoren hielten dem Kalifornier trotz der negativen Schlagzeilen die Treue, so etwa Electronic Arts (EA) und der Sportausrüster Nike. EA wird sogar in Kürze ein neues Golfspiel mit dem Tiger auf den Markt bringen.

"Nichts ist wichtiger als der nächste Erfolg"

Dass Woods durch sportliche Erfolge seinen Werbewert sogar noch steigern könnte, glaubt Marshal Cohen. Der Analyst des Marktforschungsunternehmens NPD sagte: "Alles, was Tiger nun machen muss, ist gut spielen. Dann hat er für Sponsoren schnell wieder den alten Wert, wenn nicht sogar einen noch höheren." Erfolg ist laut Cohen alles: "Es ist wie mit den New York Yankees. Du liebst es, sie zu hassen. Aber wenn sie alles gewinnen, lieben sie auch wieder alle. Nichts ist also wichtiger als der nächste Erfolg."

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