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Golf: Martin Kaymer am Schlusstag der British Open chancenlos

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Keine Chance für Martin Kaymer

18.07.2011, 13:36 Uhr | sid

Golf: Martin Kaymer am Schlusstag der British Open chancenlos. Keine Seltenheit am Schlusstag: Ein enttäuschter Martin Kaymer. (Foto: dpa)

Keine Seltenheit am Schlusstag: Ein enttäuschter Martin Kaymer. (Foto: dpa)

Martin Kaymers Traum vom Triumph bei der 140. British Open wurde an der englischen Südwestküste vom Winde verweht - dafür feierte Routinier Darren Clarke in seinem 54. Anlauf endlich seinen ersten Major-Sieg. Der 42 Jahre alte Nordire setzte sich auf dem schwierigen Kurs in Sandwich mit 275 Schlägen souverän mit drei Vorsprung vor beiden US-Profis Dustin Johnson und Phil Mickelson durch.

Kaymer, der nach zwei Tagen mit Runden von 68 und 69 Schlägen noch glänzend positioniert war, büßte am Wochenende (zweimal 73) bei extremen äußeren Bedingungen Schlag um Schlag ein und belegte nach sechs Bogeys bei nur drei Birdies mit 283 Schlägen den 12. Platz.

Damit verfehlte er beim mit 151 Jahren ältesten Golfturnier der Welt knapp sein zweites Top-Ten-Resultat nach Rang sieben im Vorjahr. "Mein Spiel war an den letzten beiden Tagen nicht gut genug, um hier gewinnen zu können. Heute waren die Bedingungen schon ziemlich schwer, noch schwieriger als gestern", sagte Martin Kaymer, der im August 2010 bei der US-PGA-Championship sein erstes Major gewonnen hatte.

Schlechter Start für Kaymer

Nach seiner Kampfansage am Samstagabend ("Ich glaube, die fünf Schläge Rückstand sind gar nichts. Da kann alles passieren") war der Zug für Kaymer am Schlusstag schon früh abgefahren. Mit vier Bogeys auf den ersten neun Löchern fiel der Weltranglistendritte im Kampf um die begehrte Trophäe Claret Jug aussichtslos zurück. Zwar rückte er zwischenzeitlich nach zwei Birdies an der 10 und 12 noch einmal in die Top-Ten vor, fiel dort aber nach weiteren Schlagverlusten wieder heraus.

Unterdessen setzte Darren Clarke auf dem Küstenkurs zu einem Triumphmarsch an. Unter dem Jubel der mehr als 40.000 zumeist britischen Fans wurde besonders sein Eagle an der 7 frenetisch gefeiert. Mit diesen beiden Schlaggewinnen setzte der 42-Jährige bei seiner 21. Teilnahme endgültig die Weichen auf Sieg. Als Clarke seinen letzten Ball versenkt hatte, brandete tosender Jubel auf.

Große Probleme bei den Favoriten

Für einige der Favoriten endete das dritte Major-Turnier des Jahres mit einer Enttäuschung. Die beiden Führenden in der Weltrangliste, die Engländer Luke Donald und Lee Westwood, scheiterten beide am Cut nach zwei Runden. Und der Nordire Rory McIlroy, den viele nach seinem triumphalen US-Open-Sieg als ersten Sieganwärter eingestuft hatten, musste sich mit 287 Schlägen und Platz 26 zufrieden geben. "Ich mag es wirklich nicht, unter diesen Bedingungen Golf zu spielen", sagte McIlroy.

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