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McIlroy mit drei Schlägen vorn - Siem kämpft

12.08.2012, 17:09 Uhr | dpa

McIlroy mit drei Schlägen vorn - Siem kämpft. Rory McIlroy führt die PGA Championship nach drei Runden an.

Rory McIlroy führt die PGA Championship nach drei Runden an. (Quelle: dpa)

Kiawah Island (dpa) - Der Nordire Rory McIlroy geht mit drei Schlägen Vorsprung in die Schlussrunde der PGA Championship auf Kiawah Island im US-Bundesstaat South Carolina.

Nach einem Abbruch am Samstag wegen Gewitters beendeten die Golfprofis am Sonntagmorgen auf dem Ocean Course den dritten Durchgang des letzten Majors des Jahres. Der Schwede Carl Pettersson liegt mit vier Schlägen unter Platzstandard in Lauerposition. Marcel Siem aus Ratingen rangiert auf einem geteilten 16. Rang und spielte nach 54 Löchern mit 216 Schlägen genau Par.

Der 14-malige Major-Champion Tiger Woods (USA) fiel zurück auf Platz sechs mit fünf Schlägen Rückstand auf McIlroy, der in der Weltrangliste auf Platz drei dicht hinter ihm liegt. Um den Abschlussdurchgang schneller zu schaffen, starteten die Profis in Dreierflights. Erneut waren Regenfälle vorhergesagt.

Martin Kaymer war wie schon bei den British Open am Cut gescheitert. Vor zwei Jahren hatte der Düsseldorfer die PGA Championship noch gewonnen. Kaymer verpasste die beiden Schlussrunden des vierten Majors deutlich und muss um seinen Platz im europäischen Ryder-Cup-Team zittern. "Es liegt nun an den anderen Spielern, ob ich dabei bin oder nicht. Wenn ich dabei sein sollte, freue ich mich und werde alles geben. Wenn ich es nicht schaffe, war ein anderer besser. Dann ist das auch okay", sagte Kaymer auf Kiawah Island im US-Bundesstaat South Carolina dem Internetportal "golf.de".

Auch der Wechsel des Caddies vor zwei Wochen gab dem zehnmaligen Turniergewinner nicht den nötigen Schub. Resigniert packte der 27-Jährige seine Schläger ein und wird in den nächsten Wochen auch kein Turnier mehr spielen. Die letzte Möglichkeit, sich für den Ryder Cup zu empfehlen, wäre in der übernächsten Woche in Gleneagles in Schottland.

So kann Deutschlands bester Profi nur tatenlos zusehen, wie der Engländer Ian Poulter das Leaderboard hochklettert und Punkte sammelt für den prestigeträchtigen Vergleich Europa gegen Amerika Ende September in den USA. Immerhin sind die Konkurrenten Sergio Garcia (Spanien) und Nicolas Colsaerts (Belgien) ebenfalls am Cut gescheitert. Nach zwei 79er Runden kam Kaymer auf Rang 131. Vor zwei Jahren hatte er das vierte und letzte Major-Turnier des Jahres noch gewonnen. In der Folge war er für acht Wochen die Nummer eins der Welt, nun ist er aus den Top 20 gerutscht.

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