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Klarer Sieg: McIlroy gewinnt PGA Championship

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Klarer Sieg: McIlroy gewinnt PGA Championship

13.08.2012, 07:25 Uhr | dpa

Klarer Sieg: McIlroy gewinnt PGA Championship. Rory McIlroy hält die Wanamaker-Trophäe stolz in den Händen.

Rory McIlroy hält die Wanamaker-Trophäe stolz in den Händen. (Quelle: dpa)

Boston (dpa) - Zum Jahresanfang schrieben die Experten den "Celtic Tiger" ab und warfen ihm vor, zu viel Zeit mit Caroline Wozniacki zu verbringen. Nun hat es Rory McIlroy seinen Kritikern mit dem zweiten Sieg bei einem Major gezeigt und wurde ohne große Starallüren die Nummer eins der Welt - mit 23.

Tiger Woods war fast vier Monate älter, als er seinen zweiten großen Titel feierte. McIlroy fiel seinem Vater um den Hals und dankte seinen Eltern für ihre Unterstützung. Mit Lebensgefährtin Wozniacki wird die Feier nachgeholt - sie war auf Kiawah Island nicht dabei, weil sie zeitgleich ihr Halbfinale gegen Petra Kvitova (Tschechien) in Montreal spielte.

"Es gab einige, die an mir gezweifelt haben, als ich Anfang des Jahres nicht so gut spielte", sagte der Nordire, "aber das war schon fast Panik und für mich eine besondere Motivation". Als Titelverteidiger hatte er den Cut bei den US Open verpasst und wurde 60. bei den British Open.

Doch auf dem Ocean Course direkt am Atlantik im US-Bundesstaat South Carolina ließ sich der Nordeuropäer von keinem Sturm oder Gewitterabbruch irritieren. Er beendete am Vormittag seine dritte Runde, legte sich noch einmal aufs Ohr und spielte dann mit 66 Schlägen seine beste Runde. Mit 275 Gesamtschlägen (67+75+67+66) triumphierte er vor dem Engländer David Lynn (283) - mit acht Schlägen Vorsprung hatte noch keiner die PGA Championship gewonnen. Der 18-fache Major-Sieger Jack Nicklaus war bei seinem Sieg 1980 mit einem Schlag weniger voraus. McIlroy blieb auf dem 7000 Meter langen und schwer zu spielenden Par 72-Kurs 13 Schläge unter Platzstandard.

Mit 23 Jahren ist er der zweite Spieler nach Seve Ballesteros, dem zwei Major-Siege in diesem Alter gelangen. Der Lohn: 1,4 Millionen Dollar. "Das ist einfach unglaublich. Ich hatte schon vor Beginn des Turniers ein gutes Gefühl. Aber dass es so ausgeht, davon kann man nur träumen", sagte er. Sogar der 36-jährige Woods, der nur Elfter (286) wurde, lobte den jungen Konkurrenten: "Er ist sehr gut. Wir alle wissen, wie viel Talent er hat. Er ist in diesem Jahr durch ein kleines Tief gegangen. Aber ich denke, dass es gut für ihn war. Man benötigt diese Rückschläge in einer Karriere", sagte er "golf.de".

Der Ratinger Marcel Siem blieb nach 72 Löchern drei über Par (291), kam auf den 36. Platz und kassierte 34 750 Dollar Preisgeld. Der am Cut gescheiterte Martin Kaymer, der 2010 noch die PGA Championship gewonnen hatte, verteidigte trotzdem am Montag den neunten Platz in der Ryder-Cup-Wertung. Den letzten und zehnten Platz hat der Engländer Ian Poulter nach seinem dritten Platz auf Kiawah Island übernommen. Zudem werden in zwei Wochen nach dem Europa-Turnier in Gleneagles/Schottland zwei Wildcards vergeben.

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