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Woods feiert Gala-Sieg mit Sohn - Kaymer stark

05.08.2013, 14:29 Uhr | dpa

Woods feiert Gala-Sieg mit Sohn - Kaymer stark. Tiger Woods hat in Akron/Ohio sein 79.

Tiger Woods hat in Akron/Ohio sein 79. (Quelle: dpa)

Akron (dpa) - Tiger-Mania in Ohio! Als Superstar Tiger Woods nach seinem achten Triumph bei der World Golf Championships in Akron von den Fans frenetisch gefeiert wurde, schnappte sich der 14-malige Major-Sieger seinen vierjährigen Sohn Charlie und umarmte ihn innig.

"Es war der erste Sieg, bei dem er dabei war", sagte der Weltranglistenerste aus den USA stolz. "Es war für uns beide ein ganz besonderer Moment".

Besonders war im US-Bundesstaat Ohio auch die Dominanz, mit der der 37-jährige Kalifornier die versammelte Weltelite im elitären Firestone Country Club vorführte. Mit sieben Schlägen Vorsprung auf die Zweitplatzierten Keegan Bradley aus den USA und den Schweden Henrik Stenson (beide 272 Schläge) machte Woods (265) seinen 79. Sieg auf der US-Tour perfekt - nur Golf-Legende Sam Snead konnte mit 82 Siegen noch mehr Erfolge sammeln. Mit der Gala-Vorstellung bei der Generalprobe für das vierte Major des Jahres untermauerte Woods seinen Anspruch auf den Titel bei der PGA Championship.

Auch Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer Kaymer ist bereit für das Major im Oak Hill Country Club in Rochester. Der PGA-Championship-Sieger von 2010 spielte mit dem geteilten neunten Rang seine dritte Top-Ten-Platzierung auf der US-PGA-Tour in diesem Jahr ein. Die ganz starke 66-er Schlussrunde am Sonntag zeigte, dass der 28-Jährige aus Mettmann wieder auf dem richtigen Weg ist.

Topfavorit auf den Titel bei der PGA Championship ist aber Woods. Die Dominanz des Tigers bei seinem bereits fünften Sieg auf der US-Tour in diesem Jahr erinnerte an seine Glanzzeiten, als er die Turnierserie fast nach Belieben beherrscht hatte. Vor allem die 61-er Runde, mit der Woods am Freitag den Par-70-Kurs in Akron auseinandernahm, wird der Konkurrenz noch lange im Hinterkopf bleiben. Exzellente Spieler wie Adam Scott (Australien/14.), Phil Mickelson (USA/21.) oder Rory McIlroy (Nordirland/27.) waren chancenlos.

"Ich freue mich schon sehr auf das Turnier. Ich habe noch drei weitere Tage, um mich vorzubereiten. Mein Spiel ist derzeit sehr konstant. Ich merke, dass ich die Bälle in diesem Jahr sehr gut treffe. Und in den Wochen, in denen ich gut geputtet habe, konnte ich um den Sieg mitspielen", sagte ein vor Selbstvertrauen strotzender Woods.

Allerdings trüben gerade die Ergebnisse bei den drei bisherigen Major-Turnieren seine glänzende Saison. Beim Masters in Augusta reichte es nur zum geteilten vierten Platz, die US Open beendete er als 32. und auch bei den British Open reichte es als Sechster nicht zum Sieg. So liegt sein letzter Triumph bei einem Major bereits fünf Jahre zurück: 2008 hatte er die US Open gewonnen. Sollte der Superstar aber am kommenden Sonntag im Oak Hill Country Club seinen 15. Major-Titel einspielen, wird die Tiger-Mania einen neuen Höhepunkt erreichen.

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