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Kaymer im Wohlfühl-Modus: Platz sieben in Schottland

29.09.2013, 19:29 Uhr | dpa

Kaymer im Wohlfühl-Modus: Platz sieben in Schottland. Martin Kaymer hat in Schottland ein starkes Turnier gespielt.

Martin Kaymer hat in Schottland ein starkes Turnier gespielt. (Quelle: dpa)

St. Andrews (dpa) - Kaum ist der Ryder-Cup-Held Martin Kaymer wieder auf europäischem Boden unterwegs, klappt es mit guten Ergebnissen. Beim ersten Turnier nach seinem Abschied von der US-Tour beendete Deutschlands bester Golfer die Links Championship in Schottland auf dem siebten Platz.

Die vertraute Umgebung scheint dem 28-Jährigen aus Mettmann gut zu tun. Der elfte Turnier-Erfolg auf der European Tour war für ihn durchaus in Reichweite. Kaymer spielte am Sonntag eine 71er Runde auf dem Old Course von St. Andrews und hatte am Ende nur vier Schläge Rückstand auf den Sieger David Howell aus England (265).

Kaymer wirkte nach der bisher unbefriedigenden Saison auf der PGA-Tour an der schottischen Ostküste zufrieden und ausgeglichen. Kraft schöpfte er aus der Tatsache, dass er die Tage mit seiner Familie auf dem Golfplatz verbringen konnte. Mit seinem Bruder Philip trat er zusammen in der Teamwertung an, sein Vater Horst war bei dem Turnier, bei dem Profis und Amateure zusammen spielten, als Caddie dabei. So wurde viel gelacht im Familien-Flight der Kaymers. Und das wirkte sich auf das Teamergebnis aus. Die Kaymer-Brüder spielten sich immerhin auf den neunten Platz.

Die Alfred Dunhill Links Championship zählt sowieso zu Kaymers Lieblingsturnieren. Bereits 2010 entschied der ehemalige Weltranglistenerste die mit fünf Millionen Dollar dotierte Veranstaltung für sich. Kaymers letzter Sieg auf der Europa-Tour datiert aus dem Jahre 2011, als er die WGC Champions in Shanghai gewann. An den ersten drei Tagen wurde bei der Links Championship auf Küstenplätzen Carnoustie, Kingsbarns und St. Andrews gespielt. Das Finale über 18 Löcher startete am Sonntag noch einmal auf dem traditionsreichen Old Course von St. Andrews.

Den Sieg im schottischen Golf-Mekka sicherte sich der englische Profi David Howell. Im Stechen am zweiten Extraloch setzte sich der 38-Jährige mit einem Birdie gegen Peter Uihlein aus den USA durch. Howell musste über sieben Jahre warten, um wieder eine Trophäe in die Höhe stemmen zu können. Es war Howells fünfter Erfolg auf der Europa-Tour. "Es ist unglaublich. Hier, in der Heimat des Golfsports ein Turnier zu gewinnen, ist etwas Großartiges. Ich bin wirklich begeistert", kommentierte Howell seinen Sieg, für den er knapp 600 000 Euro kassierte.

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