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Golf: Martin Kaymer verpasst Aufholjagd beim Masters

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Langer stagniert  

Kaymer verpasst Aufholjagd beim Masters

13.04.2014, 09:39 Uhr | sid

Golf: Martin Kaymer verpasst Aufholjagd beim Masters . Martin Kaymer (Quelle: dpa)

Kritischer Blick: Martin Kaymer begutachtet das Grün. (Quelle: dpa)

Die Aufholjagd von Martin Kaymer am Moving Day des 78. Masters ist ausgeblieben. Der 29 Jahre alte Golfprofi spielte am dritten Tag eine 73er Runde im Augusta National Golf Club. Der 29-jährige Kaymer, der sich seit Wochen in einer tiefen Formkrise befindet, absolvierte den malerischen Par-72-Kurs in der Kathedrale des Golf mit einer 73, verbesserte sich damit immerhin leicht auf den 29. Platz und lag mit insgesamt 220 Schlägen nur knapp hinter Langer (219).

Der zweimalige Masters-Champion (1985 und 1993) benötigte auf der dritten Runde ebenfalls 73 Schläge - für den Schlusstag verspielte er als 24. aber wohl ebenso seine letzte Chance auf eine Top-Platzierung.

20-Jähriger zieht mit Champion gleich

An der Spitze zog der erst 20-jährige Jordan Spieth sensationell mit 2012-Champion Bubba Watson (beide 211 Schläge) gleich. Dahinter lauern Matt Kuchar (alle USA) und Jonas Blixt mit jeweils einem Schlag Rückstand.

Kaymer darf unterdessen bei seinem siebten Auftritt an der legendären Magnolia Lane immerhin auf sein bislang bestes Resultat (2013: 35.) hoffen. Dabei hatte der Samstag denkbar schlecht begonnen: Der Rheinländer, der nach dem zweiten Tag von der "besten Runde, die ich hier vom Golferischen her vielleicht je gespielt habe" geschwärmt hatte, startete denkbar unglücklich mit einem Bogey.

Angriff bleibt aus

Danach stabilisierte sich sein Spiel allerdings - einem weiteren Bogey standen auf den ersten neun Bahnen zwei Schlaggewinne gegenüber. Ein letzter Angriff auf der zweiten Hälfte des Kurses blieb aus. Im Gegenteil: Ein Doppel-Bogey auf Bahn elf warf ihn noch weiter zurück, mit einem Birdie zum Abschluss des Tages betrieb Kaymer Schadensbegrenzung.

"Der Platz war spielbarer als die ersten zwei Tage. Leider habe ich mir aber nicht ganz soviele Chancen erarbeitet. Man kann hier auch nichts erzwingen und muss geduldig bleiben", sagte Kaymer.

Langer startete mit der Erfahrung von zuvor 30. Masters-Auftritten souverän, das erste Bogey musste er erst auf der neunten Bahn notieren. Dann aber folgten bis zum 13. Loch zwei weitere - Kaymer zog zwischenzeitlich sogar an ihm vorbei.

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