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Martin Kaymer bei US-Open 2014 nach ersten Runde in Führung

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Traumstart bei US-Open  

Golf-Ass Martin Kaymer führt nach der ersten Runde

13.06.2014, 11:55 Uhr | dpa

Martin Kaymer bei US-Open 2014 nach ersten Runde in Führung. Martin Kaymar freut sich über seinen überragenden Auftakt. (Quelle: dpa)

Martin Kaymar freut sich über seinen überragenden Auftakt. (Quelle: dpa)

Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer hat bei den 114. US-Open einen Traumstart hingelegt. Der ehemalige Weltranglistenerste spielte auf dem sehr schwierigen Par-70-Platz in Pinehurst/North Carolina eine herausragende 65 und übernahm damit nach der ersten Runde deutlich die Führung. Seine drei deutschen Teamkollegen schnitten durchschnittlich ab.

"Es ist einfach klasse, mit einem Sieg im Rücken zu starten", sagte er mit Blick auf seinen Triumph bei der Players Championship in Ponte Vedra vor einem Monat: "Ich brauchte diesen Sieg. Ich brauchte ihn für mein Selbstvertrauen, als Bestätigung für die ganze Arbeit in den letzten Jahren, um zu sehen, dass sich das alles gelohnt hat." Sichtlich erleichtert fügte er hinzu: "Ich sehe die Dinge gerade sehr positiv."

Kaymer, US-PGA-Champion von 2010, belegte erneut, dass er seine lange sportliche Durststrecke überwunden hat. Er krönte seine starke Runde mit drei Birdies an den letzten fünf Löchern - am 17. und 18. inklusive.

Kein guter Start für Kieffer und Cejka

Debütant Maximilian Kieffer zahlte beim ersten Major-Turnier seiner Karriere dagegen reichlich Lehrgeld. Er spielte eine 76 und belegte nach dem ersten Tag nur den 122. Platz unter 156 Startern. Auch Alex Cejka konnte mit seiner 73, die für den 68. Platz reichte, nicht zufrieden sein und muss ebenso wie Kieffer um den Cut bangen.

Deutlich besser lief es für Marcel Siem, der nach 70 Schlägen ins Klubhaus kam und auf dem geteilten 16. Platz lag. Das Quartett um Kaymer stellt das größte deutsche US-Open-Aufgebot in der Geschichte des zweitältesten Major-Turniers dar.

Einen starken Eindruck hinterließ der Nordire Graeme McDowell, der das Turnier 2010 gewonnen hatte und mit einer 68 abschloss. Auch der fünfmalige Major-Sieger Phil Mickelson (USA/70 Schläge) blieb in Reichweite zur Spitzengruppe, Titelverteidiger Justin Rose (England) benötigte 72 Schläge und geriet bereits ins Hintertreffen.

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