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Kaymer verpasst Cut bei Heimturnier - Cejka vorn dabei

27.06.2014, 19:18 Uhr | dpa

Kaymer verpasst Cut bei Heimturnier - Cejka vorn dabei. US-Opne-Champion Martin Kaymer hat in seiner Heimat weniger Glück.

US-Opne-Champion Martin Kaymer hat in seiner Heimat weniger Glück. Foto: Rolf Vennenbernd. (Quelle: dpa)

Pulheim (dpa) - US-Open-Champion Martin Kaymer hat die Strapazen der letzten Wochen nicht gut genug weggesteckt. Wie bei der Premiere des Heimturniers vor zwei Jahren verpasste der Weltranglisten-Elfte in Pulheim den Cut. Seine 144 (71+73) Schläge waren vier zu viel für die Qualifikation.

Besonders schlecht lief sein Spiel auf den schweren Grüns, er haderte immer wieder mit verschobenen Putts. "Der Platz liegt mir einfach nicht, zudem waren die letzten Wochen sehr anstrengend. Das muss ich akzeptieren", sagte Kaymer.

Groß auf spielte mit seinen 43 Jahren Alex Cejka. Dank einer zweimonatigen Diät aus Wasser und Reis nahm der Routinier zehn Kilogramm ab und erstaunt nun die junge Konkurrenz. Mit 134 (66+68) Schlägen spielte sich der Deutsche mit Wohnsitz in Las Vegas auf dem Par-72-Kurs im GC Gut Lärchenhof auf Platz sechs vor. Zwei Schläge betrug der Rückstand auf ein internationales Quintett.

"Ich habe nicht so gut wie gestern gespielt, aber die Putts gemacht. So ist Golf manchmal", sagte Cejka. Und ergänzte: "Klar macht die Unterstützung beim Heimturnier großen Spaß." Weniger glücklich war er über das späte Eintreffen seines Koffers am Vorabend: Zwar brachte die Fluggesellschaft ihm das gute Stück ins Hotel, der Inhalt indes war durchwühlt, die Sonnencreme über alle Shirts verteilt.

Solche Kleinigkeiten können einen Cejka aber nicht schocken. Er kommt mit ganz anderen Widrigkeiten zurecht. Die US Open vor zwei Wochen, bei der seine Allergie gegen Gräser und bestimmte Lebensmittel wieder ausbrach, spielte er mit blutigen Füßen zu Ende. Derzeit tritt er mit einer medizinischen Ausnahmegenehmigung an, weil er einen Medikamenten-Cocktail aus Cortison und Antibiotika einnehmen muss. Dabei hatte er das Problem Anfang des Jahres gut im Griff.

Auf den Rat eines thailändischen Arztes hin lebte er zwei Monate nur von Reis und Wasser. Die Haut beruhigte sich. "Ich esse nun viel gesünder, viel rohen Fisch. Deswegen kann ich auch besser trainieren. Die Medikamente haben mich sehr müde gemacht", berichtete er. Inzwischen lässt er Fleisch, Nüsse, Bananen und Shrimps weg. Fast Food ist ohnehin tabu. In dieser guten körperlichen Verfassung qualifizierte er sich nach einem anstrengenden eineinhalbjährigen Ausflug auf die zweitklassige US-Tour schon wieder für die erste Liga.

Der Ratinger Marcel Siem verbesserte sich mit 136 Schlägen auf Rang 18 und war ganz froh: "Mit vier Schlägen Rückstand geht noch was." Richtig genervt von den letzten Löchern kam der Düsseldorfer Maximilian Kieffer in das Clubhaus. Mit einem Gesamtergebnis von 140 (71+69) fiel er auf Platz 52 des mit zwei Millionen Euro dotierten Europa-Tour-Events zurück.

"Das ist wirklich bitter, ich hatte schlechte Eisenschläge", sagte der 23-Jährige, der einräumte, sich vor heimischem Publikum zu stark unter Druck zu setzen. Nicht zurecht mit den Bedingungen auf dem schweren Platz kam auch der Amateur Dominik Foos aus Karlsruhe. Der 16-Jährige spielte sein achtes Einladungsturnier auf der Europa-Tour, und der Cut lag mit sechs Schlägen wieder einmal in weiter Ferne.

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