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Golf bei Olympia 2016: Es gibt noch viel zu tun

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Golf bei Olympia 2016: Es gibt noch viel zu tun

20.07.2014, 10:02 Uhr | dpa

Golf bei Olympia 2016: Es gibt noch viel zu tun. Ty Votaw ist Vize-Präsident des Internationalen Golfverbandes (IGF).

Ty Votaw ist Vize-Präsident des Internationalen Golfverbandes (IGF). Foto: Dominic Favre. (Quelle: dpa)

Hoylake (dpa) - Für Martin Kaymer gibt es nichts Größeres als die Olympischen Spiele. "Es ist mein großes Ziel, Deutschland und unseren Golfsport 2016 in Rio erfolgreich zu vertreten", sagte der zweifache Major-Sieger einmal.

Nach 112 Jahren gehört Golf in Rio wieder zum Olympia-Programm. Doch bis im Gastgeberland Brasilien auch gespielt werden kann, gibt es noch eine Menge zu tun. Zwei Jahre vor den Spielen am Zuckerhut ist die Lage sehr unübersichtlich.

Die Bauarbeiten auf dem neuen Golfplatz in Rios Stadtteil Barra da Tijuca - rund 25 Kilometer westlich der Copacabana - sind längst noch nicht soweit wie ursprünglich geplant. Die Begrünung des gesamten Platzes sollte längst begonnen haben - stattdessen wächst bisher nur auf einigen Fairways Gras. Andere Spielbahnen befinden sich noch fast im Rohbau, teilte der internationale Golfverband (IGF) am Rande der British Open in Hoylake mit. Der Zeitplan hinkt weit hinterher. Parallelen zu den schleppenden Vorbereitungen der Stadien vor der Fußball-WM sind kaum zu übersehen.

Die IGF weist stets darauf hin, dass die Verantwortung für den Bau und die Fertigstellung der olympischen Sportstätten bei der durch das IOC gewählten Gastgeberstadt, dessen Organisationskomitee und der nationalen Regierung liegt. Auch die Kommunikation mit den Landbesitzern und den Entwicklern verliefen nicht optimal. "Im März gab es in Rio eine Sitzung mit allen Beteiligten, wo wir noch einmal erklärt haben, was alles auf dem Spiel steht", sagte IGF-Vizepräsident Ty Votaw. "Seitdem sind enorme Fortschritte gemacht worden." Er zeigte sich zuversichtlich, dass der Zeitverzug aufgeholt und der Platz rechtzeitig fertig sein wird.

Derweil ist das Qualifikationssystem für die Olympischen Spiele bereits ausgearbeitet, wie IGF-Präsident Peter Dawson in Hoylake mitteilte. In zwei Jahren werden in Rio jeweils 60 Männer und Frauen um die olympischen Medaillen spielen. Wie bei den Profis ist der Modus ein 72-Loch-Zählspiel das an vier Tagen stattfindet. Stichtag für die Qualifikation über die olympische Rangliste, die auf den jeweiligen Weltranglisten basiert, ist der 11. Juli 2016.

Sicher qualifiziert sind die Spieler, die zu dem Zeitpunkt in den Top 15 der Weltrangliste sind - es sei denn, es kommen mehr als vier aus einem Land. In diesem Fall dürfen nur die vier bestplatzierten Akteure nach Brasilien reisen. Die Länder, die einen Spieler unter den Top 15 haben, dürfen dann noch einen zweiten nominieren. Danach wird die Liste dem Ranking entsprechend weiter aufgefüllt. Aber keine Regel ohne Ausnahme: Jeweils ein Platz der 60 Startränge ist für einen Golfer aus dem Gastgeberland sowie einen Spieler aus den fünf IOC-Kontinenten Europa, Amerika, Asien, Afrika und Ozeanien reserviert.

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