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Ryder Cup 2014: Martin Kaymer und Europa gewinnen gegen USA

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Kaymer am Schlusstag stark  

Hattrick für Europa: Erneuter Sieg beim Ryder-Cup

29.09.2014, 14:14 Uhr | sid, dpa

Ryder Cup 2014: Martin Kaymer und Europa gewinnen gegen USA. Sieg beim Ryder Cup für Martin Kaymer und das europäische Team (Quelle: Reuters)

Sieg beim Ryder Cup für Martin Kaymer und das europäische Team (Quelle: Reuters)

Erst trumpfte Martin Kaymer groß auf, dann feierte Europa den Ryder-Cup-Hattrick: Mit dem am Schlusstag bärenstarken deutschen Golf-Star hat der Gastgeber im schottischen Gleneagles seinen Titel erfolgreich verteidigt. Kaymer bezwang in seinem Einzel den Amerikaner Bubba Watson nach einer bärenstarken Vorstellung mit 4 und 2 (vier Lochgewinne Vorsprung bei noch zwei ausstehenden Bahnen) - den entscheidenden 14. Punkt für die Europäer aber holte der Waliser Jamie Donaldson.

"Das war einer der besten Ryder Cups, den ich je gespielt habe", sagte Kaymer nach seinem dritten Triumph bei der dritten Teilnahme vor allem wegen der "unglaublichen Unterstützung" der Fans: "Das gibt einem noch einmal einen richtigen Schub. Man zeigt dann Emotionen, die man eigentlich nicht kennt. Die Partie dann so zu beenden, ist natürlich fantastisch."

Tänzchen vor dem ersten Abschlag

Die Europäer hatten sich vor dem Schlusstag eine komfortable 10:6-Führung erspielt - und waren dennoch gewarnt. 1999 hatten sie in Brookline/Massachusetts einen solchen Vorsprung verspielt. Vor zwei Jahren waren es die Amerikaner in Medinah/Illinois gewesen, die bei diesem Ergebnis noch verloren. Den entscheidenden Punkt hatte damals Kaymer verbucht, der am Sonntag die knifflige Aufgabe mit Masters-Champion Watson sichtlich entspannt in Angriff nahm. Vor dem ersten Abschlag legte der Deutsche, der in den ersten beiden Tagen durchwachsene Leistungen gezeigt hatte, zur Freude der Fans sogar noch ein kleines Tänzchen hin.

Als es auf dem PGA Centenary Course still wurde, forderte Kaymer die 45.000 Zuschauer zu mehr Unterstützung auf - lautstarke "Europe, Europe"-Rufe waren die Folge. Und die Euphorie sollte halten: Kaymer spielte sich zu Beginn in einen wahren Rausch und lag nach nur sechs Bahnen mit vier Lochgewinnen in Führung. Auch danach blieb seine Vorstellung konstant stark - Watson hatte keine Chance mehr zu verkürzen.

Auf Achterbahnfahrt

So war die wichtigste Veranstaltung im Golfsport für Kaymer eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle und damit ein Abbild seiner bisherigen Saison - geprägt von Höhen und Tiefen, von sensationellen und missratenen Schlägen. In den ersten beiden Tagen kam der ehemalige Weltranglistenerste dreimal, also so häufig wie bei seiner ersten Teilnahme 2010, zum Einsatz. Dennoch schaffte er es in den Vierer-Partien insgesamt auf gerade einmal einen Punkt. Aber als es auf ihn ankam, war er da.

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