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Golf: Kaymer will triste Saison retten

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Kaymer will triste Saison retten

04.11.2015, 08:03 Uhr | dpa

Golf: Kaymer will triste Saison retten. Martin Kaymer schlägt in Shanghai ab.

Martin Kaymer schlägt in Shanghai ab. Foto: Larry W. Smith. (Quelle: dpa)

Shanghai (dpa) - Mit einem Saisonendspurt will Martin Kaymer sein verkorkstes Golf-Jahr retten.

"Ob es jetzt für einen Turniersieg reichen wird, weiß ich nicht, aber ich habe dafür gut trainiert und gearbeitet", sagte der 30-Jährige aus Mettmann der Deutschen Presse-Agentur vor seinem Start in die Playoffs der Europa-Tour in Shanghai. Ein gutes Abschneiden ist nach dem verpassten Finale auf der US-PGA-Tour besonders wichtig. Die Devise des auf Weltranglistenplatz 23 abgerutschten ehemaligen Branchenprimus: "Nicht verkrampfen, selbstbewusst und geduldig bleiben."

Im Europa-Ranking Race to Dubai könne man bei den letzten drei Events mit guten Ergebnissen noch einen richtigen Sprung nach vorn machen: "Mit meiner aktuellen Platzierung habe ich eine gute Ausgangsposition." Mental ausgeruht geht Kaymer nach einer dreiwöchigen Turnierpause von Platz 18 in die mit 8,5 Millionen Dollar (6,8 Millionen Euro) dotierte World Golf Championship. Im Vorjahr wurde er im Feld der 60 besten Golfer der Welt Sechster.

"Mein Ziel ist es vor allem, eine konstante Leistung über vier volle Tage abzuliefern, und ich hoffe, dass mir dies in den kommenden Wochen gelingen wird", betonte Kaymer. Immer wieder vermasselte er sich in diesem Jahr mit einer schlechten Runde das Gesamtergebnis: "Mein Spiel war bei einigen Turnieren zuletzt schon wieder da, wo ich es mir vorstelle, aber ich konnte es noch nicht über ein Turnier hinweg durchziehen." Besonders bei der Italian Open im September war er als Zweiter dicht dran am ersehnten Erfolg.

Schon 2013 blieb er ohne Trophäe, meldete sich aber 2014 mit dem US-Open-Sieg erfolgreich zurück. Auf den Par-72-Platz im Shenshan International GC geht Kaymer zusammen mit dem Südafrikaner Branden Grace und Paul Casey aus Großbritannien. Seine Führung im Race to Dubai ausbauen will der ehemalige Weltranglistenerste Rory McIlroy aus Nordirland.

Zum Finale der Europa-Tour wird zusätzlich zum Turnierpreisgeld ein Bonuspool ausgeschüttet. Der Saisonsieger kann bis zu zwei Millionen Dollar Extra-Prämie verdienen. Der Ratinger Marcel Siem und Maximilian Kieffer aus Düsseldorf sind für das WGC der Weltelite nicht qualifiziert, nächste Woche beim BMW Masters in Shanghai aber wieder dabei.

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