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Frauen-Handball  

Deutsche Handballerinnen suchen weiter ihre Form

24.11.2007, 23:01 Uhr | dpa

Maren Baumbach (Foto: imago)Maren Baumbach (Foto: imago) Deutschlands Handball-Frauen haben binnen 24 Stunden den zweiten Testspielsieg gegen Schweden gefeiert, sind aber kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft noch auf Formsuche. Einen Tag nach dem 30:24-Sieg in Hildesheim mühte sich der EM-Vierte im niedersächsischen Alfeld zu einem glanzlosen 32:30 (18:14)-Erfolg. Vor 1200 Zuschauern in der ausverkauften BBS-Halle waren Grit Jurack (6/2), Nadine Krause (5) und Maren Baumbach (5) die besten Werferinnen im Team des Deutschen Handballbundes (DHB). Der WM-Sechste absolviert am Montag in Lübbecke gegen die Niederlande seinen abschließenden WM-Test.

Kein richtiger Spielfluss im ersten Durchgang

Die deutsche Mannschaft kam nur schwer in Tritt. Von der ersten Minute an lief der Gastgeber einem Rückstand hinterher, der beim 4:6 (8.) erstmals auf zwei Tore angewachsen war. Die DHB-Auswahl mühte sich redlich, das Blatt zu wenden. Doch verpufften zahlreiche Angriffe durch Unkonzentriertheiten. Im Bemühen, schnell in Vorhand zu kommen, kam im Verlaufe des ersten Durchgangs nie ein richtiger Spielfluss in die Aktionen des EM-Vierten. Kombinations-Handball war Mangelware, Tempogegenstöße scheiterten am ungestümen anrennen.

Zahlreiche Fehler der Schwedinnen

Überdies offenbarte der Gastgeber Schwächen bei der offensiven Deckungsvariante mit einer vorgezogenen Spielerin. Erst beim 9:9 (15.) kam die DHB-Auswahl zum ersten Ausgleich gegen den EM-Sechsten, beim 12:11 (22.) dann zur ersten Führung. Die nötige Sicherheit brachte dies dennoch nicht ins deutsche Spiel. Die Schwedinnen aber schienen mit zunehmender Spielzeit der mitunter kopflosen Tempohatz Tribut zollen zu müssen. Statt die Schwächen des Gastgebers zu bestrafen, leisteten sie sich selbst zahlreiche Fehler, die das Heim-Team zur 18:14-Pausenführung nutzte.

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Sechs torlose Minuten

Auch ohne die nach ihrer Schulteroperation noch um Anschluss ringende Kreisläuferin Anja Althaus und die von Leistenproblemen geplagte Nadine Härdter startete der Gastgeber wesentlicher konzentrierter in die zweiten 30 Minuten und setzte sich auf 21:15 (33.) ab. Doch fehlte es auch danach weiter an Struktur in der Offensive und Übersicht beim Torabschluss, so dass ein höherer Sieg vergeben wurde. Als in der Schlussphase sechs Minuten lang kein Tor gelang und Schweden auf 26:27 (51.) verkürzte, drohte sogar eine Niederlage.

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