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Frauen-Handball - Nationalmannschaft: WM-Kader besteht Bewährungsprobe

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Nationalmannschaft - Damen  

WM-Kader besteht Bewährungsprobe

26.11.2007, 21:56 Uhr | dpa

Maren Baumbacher (Foto: imago)Maren Baumbacher (Foto: imago) Die deutschen Handball-Frauen haben ihre Weltmeisterschafts-Generalprobe mit Bravour bestanden. Sechs Tage vor dem Auftaktspiel gegen die Ukraine feierte der EM-Vierte in Lübbecke eine 30:16 (17:13)-Gala gegen den WM-Fünften Niederlande. Damit beendete die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) ihren Härtetest aus drei Länderspielen in vier Tagen mit dem dritten Sieg. Zum Abschluss der WM-Vorbereitung absolviert der WM-Sechste an diesem Dienstag in Neustadt einen letzten Test abermals gegen die Niederlande.

Jurack erhöht Rekordtorzahl

Wenige Stunden nach der Nominierung bestand der WM-Kader von Bundestrainer Armin Emrich trotz kleinerer Zittereinlagen seine erste Bewährungsprobe. Vor rund 1650 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften Kreissporthalle war Grit Jurack (Viborg HK/8/2) die besten Werferin beim Gastgeber und erhöhte ihre Rekordtorzahl auf 1231. Welthandballerin Nadine Krause (FC Kopenhagen) traf sechs Mal. Auf Seiten der Niederländerinnen warf Diane Lamein (5/3) vom Bundesligisten Buxtehuder SV die meisten Treffer.

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"Die Abwehr war viel konzentrierter"

Nach dem hart erkämpften 32:30 in Alfeld gegen Schweden überzeugte die DHB-Auswahl von Beginn an mit Spiel- und Einsatzfreude. Vor allem die Defensive agierte wesentlich energischer und zeigte Fortschritte in der Abstimmung. "Die Abwehr war viel konzentrierter", sagte Kreisspielerin Anja Althaus, die wegen der Rehabilitation nach einer Schulteroperation nicht spielte. In der Offensive zog die deutsche Auswahl ein variantenreiches Kombinationsspiel auf und setzte so die Niederländerinnen fortwährend unter Druck.

Krause erzielt 500. Länderspieltor

Schnell enteilte das DHB-Team über 4:1 (7.) auf 7:2 (9.). Spontanen Beifall spendeten die deutsche Spielerinnen als Welthandballerin Nadine Krause (FC Kopenhagen) mit dem Treffer zum 11:6 (17.) ihr 500. Länderspieltor erzielte. Danach aber zog der Schlendrian ein. Der Gastgeber leistete sich leichte Fehler. Die mit zehn Spielerinnen aus deutschen Clubs angetretenen Niederländerinnen rückten bis auf 11:12 (23.) heran. Doch fing sich der WM-Sechste wieder und zog bis zur Pause auf 17:13 davon.

Reife ausgespielt

"Es gab noch ein paar Unkonzentriertheiten", bemängelte Althaus, "aber insgesamt sah das schon ganz gefestigt aus. Das war eine Steigerung gegenüber Schweden." Vor allem nach Wiederanpfiff bewies der Gastgeber gewachsen Reife. Aus der lückenlosen Abwehr initiierte er immer wieder gelungene Angriffe, ließ zehn Minuten lang nur einen Gegentreffer zu und Kathrin Blacha (Thüringer HC) markierte beim 24:14 (40.) den ersten Zehn-Tore-Vorsprung. Danach ließ sich die deutsche Mannschaft den Sieg gegen den im zweiten Durchgang nicht konkurrenzfähigen Kontrahenten nicht mehr aus der Hand nehmen.

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