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Frauen-Handball - WM: Deutschland holt wertvollen Zittersieg

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Frauen-WM  

Wertvoller Zittersieg in der Todesgruppe

02.12.2007, 18:26 Uhr | dpa

Grit Jurack (li.) war beste deutsche Torschützin gegen die Ukraine (Foto: dpa)Grit Jurack (li.) war beste deutsche Torschützin gegen die Ukraine (Foto: dpa) Trotz Zittereinlagen haben die deutschen Handball-Frauen mit einem Auftaktsieg die Grundlage für den Einzug in die Hauptrunde der Weltmeisterschaft gelegt. Dank Nervenstärke und einer überragenden Torfrau Sabine Englert feierte das Team von Bundestrainer Armin Emrich am Sonntag in Nantes vor 4.460 Zuschauern einen 26:21 (17:12)-Sieg gegen den Olympia-Dritten Ukraine. Beste deutsche Torschützin war Grit Jurack (9/1). Kathrin Blacha vom Thüringer HC sah nach drei Zeitstrafen die Rote Karte (56.).

Hauptrunde zum Greifen nahe

Mit einem Sieg im zweiten Spiel der Vorrundengruppe gegen Außenseiter Paraguay kann die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) bereits vorzeitig die Qualifikation für die Hauptrunde schaffen. Dritter Gruppengegner ist der Olympia-Zweite Südkorea. "Das war ein existenzieller Sieg in der Todesgruppe. Es ging für beide Mannschaften um alles. Diese zwei Punkte sind Gold wert", jubelte Bundestrainer Emrich.

Nur die Punkte zählen

"Da fallen ganz schön viele Felsbrocken vom Herzen. Wir haben die besseren Nerven gehabt", sagte die nach einer Schulteroperation noch nicht nominierte Kreisläuferin Anja Althaus (Viborg) erleichtert. "Zwei Punkte, das war das Wichtigste. Wir haben das Optimum an Punkten zum WM-Start erreicht, auch wenn es etwas holprig war", bekannte Abwehrchefin Stefanie Melbeck (Kolding). Und Rekord- Torschützin Grit Jurack, die nun 1240 Länderspiel-Treffer auf dem Konto hat, meinte: "Wir waren vor dem ersten WM-Spiel nervös. Aber wir haben die Partie verdient gewonnen, auch wenn wir uns zwischenzeitlich zu viele Fehler erlaubt haben."

Gute erste Hälfte

Die deutsche Mannschaft erwischte in der für den Turnierverlauf bereits vorentscheidenden Partie den besseren Auftakt. "Wer dieses Spiel verliert, wird es schwer haben, sich für die Hauptrunde zu qualifizieren", hatte Welthandballerin Nadine Krause (Kopenhagen) prognostiziert. Aber die DHB-Auswahl stand konzentriert in der Deckung und souverän im Angriff. Sechs der sieben ersten deutschen Tore gingen auf das Konto von Jurack. Doch nach dem 11:6 folgte ein Bruch im Spiel, die Ukraine verkürzte auf 10:12, ehe sich Jurack & Co. wieder fingen und mit einer beruhigenden 17:12-Führung in die Pause gingen.

Nach der Pause zu nervös

Nach der Pause folgten viele Fehler. Beide Teams agierten nervös. Die deutsche Mannschaft blieb zwar stets in Führung, leistete sich aber viele Ballverluste und Fehlwürfe. Spielfluss und die Souveränität der ersten Hälfte waren dahin. Lediglich die starke Torfrau Sabine Englert behielt die Nerven und sorgte dafür, dass die Ukraine nicht aufkam. Erst sechs Minuten vor dem Ende bog Deutschland mit dem 24:19 endgültig auf die Siegerstraße ein.

Gute Aussichten

Die deutsche Mannschaft kann nun beruhigt in das Spiel gegen WM-Neuling Paraguay gehen. "Dieses Spiel müssen wir auf jeden Fall gewinnen, auch wenn wir natürlich mit Respekt auftreten müssen", sagte Emrich. Danach folgt mit Südkorea ein weiterer Brocken. "Wir sind auf Augenhöhe mit den Asiatinnen. Jetzt wollen wir natürlich auch als Erster weiterkommen", sagte Grit Jurack.

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