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Frauen-Handball - WM: Auch Spanien für deutsches Team kein ernsthafter Gegner

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Nationalmannschaft - Damen  

Auch Spanien kein ernsthafter Gegner

06.12.2007, 20:56 Uhr | dpa

Deutschlands Grit Jurack setzt sich durch (Foto: dpa)Deutschlands Grit Jurack setzt sich durch (Foto: dpa) Die deutschen Handball-Frauen sind einfach nicht zu stoppen. An die starke Performance in der Vorrunde der Weltmeisterschaft in Frankreich knüpfte die Mannschaft von Bundestrainer Armin Emrich im ersten Spiel der Hauptrunde nahtlos an. Gegen Spanien gewann die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes vor 2800 Zuschauern in Dijon 30:25 (14:8) und machte mit dem vierten Sieg im vierten WM-Spiel einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale. Welthandballerin Nadine Krause und Grit Jurack, die sich immer mehr zur Anwärterin auf die Torjägerkrone entwickelt, waren mit je neun Toren überragende Werferinnen.

Keine Probleme mit dem Außenseiter

Nach den souveränen Vorrundensiegen gegen den Olympiadritten Ukraine, Handballzwerg Paraguay und den Olympiazweiten Südkorea hatten die deutschen Frauen auch im vierten Turnierspiel gegen Außenseiter Spanien keine Probleme und verbuchten den 17. Sieg im 18. Spiel gegen die Ibererinnen. Perfekt eingestellt von Emrich und Spielbeobachterin Carmen Manchabo, 2004 bei Olympia in Athen noch Co-Trainerin der spanischen Mannschaft, kamen die Deutschen aus einer sicheren Abwehr heraus immer wieder zu Gegenstößen.

Kleine Schwächephase in der zweiten Hälfte

Nur die schwache Chancenauswertung und Spaniens Torhüterin Aitziber Elejaga Vargon verhinderten zunächst eine noch höhere Führung für das Emrich-Team. Einzig zu Beginn der zweiten Hälfte leistete sich die deutsche Mannschaft wie schon in den vorangegangenen Partien eine kleine Schwächephase und zu viele Fehler im Angriff. Doch auf weniger als zwei Tore konnte Spanien, das zum Abschluss der Vorrunde etwas überraschend Unentschieden gegen Ungarn (26:26) gespielt hatte, den Abstand nicht mehr verkürzen.

Steigerung des Schwierigkeits-Grades

Mit dem WM-Dritten Ungarn wartet nach einem Ruhetag am Samstag eine ungleich schwierigere Aufgabe. Danach folgen die Partie gegen Polen sowie den wohl stärksten Vorrundengegner, den Titelmitfavoriten und aktuellen WM-Zweiten Rumänien. Die jeweils besten vier Teams der beiden Gruppen qualifizieren sich für die Runde der letzten Acht.

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