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Handball - Nationalmannschaft: Gemischte Gefühle zum Jahresausklang

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Nationalmannschaft  

Gemischte Gefühle zum Jahresausklang

09.12.2007, 18:30 Uhr | dpa

Von links: Torsten Jansen, Markus Baur, Pascal Hens und Sebastian Preiss (Foto: imago)Von links: Torsten Jansen, Markus Baur, Pascal Hens und Sebastian Preiss (Foto: imago) Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Männer hat die ersten Tests für die Europameisterschaft im Januar in Norwegen mit Abstrichen bestanden. In zwei Länderspielen gegen Schweden binnen drei Tagen gab es für die Schützlinge von Trainer Heiner Brand einen Sieg und eine Niederlage. Dem deutlichen 34:28 (18:13) in Skövde - dem höchsten Sieg in der Länderspielgeschichte beider Teams - ließen die Deutschen in Halmstad eine 31:32 (16:15)-Niederlage gegen den viermaligen Welt- und Europameister folgen. "Ich bin zufrieden mit den Leistungen. Der Kader, der bei der WM aufgetrumpft hat, wird auch die EM in Angriff nehmen", sagte Brand, der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am Samstag zum Trainer des Jahres 2007 gekürt worden war.

DHB-Team fast mit Bestbesetzung

Obwohl die Schweden nicht in Bestbesetzung antreten konnten, weil die Spanien-Legionäre sowie die Bundesliga-Spieler Markus Ahlm vom THW Kiel und Ljubomir Vranjes von der SG Flensburg-Handewitt nicht zur Verfügung standen, waren die Skandinavier ein echter Prüfstein. Die deutsche Mannschaft lief weitgehend in Bestbesetzung auf, lediglich der verletzte Andrej Klimovets fehlte.

Steigerungspotenzial in der Defensive

In der zweiten Partie leisteten die Schweden mehr Gegenwehr. Zudem mussten die Deutschen in dieser Partie auf die ordnende Hand von Kapitän Markus Baur verzichten, der am Wochenende mit seinem Team Pfadi Winterthur in der Schweizer Liga im Einsatz war. Die Abwehr bewies nicht die Standfestigkeit wie im ersten Spiel, so dass die Schweden besser zum Zuge kamen. Hier hat der Weltmeister das größte Steigerungspotenzial. Auch Torhüter Carsten Lichtlein, der in der zweiten Halbzeit Johannes Bitter ablöste, hatte nicht den glücklichsten Tag erwischt.

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Erfreuliches Comeback nach Gehirnoperation

Zu den Gewinnern der Länderspielreise gehörte Jens Tiedtke, der nach anderthalbjähriger Pause in der Nationalmannschaft sein Comeback gab. Dem 28 Jahre alten Großwallstädter, dem vor einem Jahr ein Gehirntumor entfernt worden war, bot sich Brand als Alternative am Kreis wie auch in der Abwehr an. "Der Jens hat sich richtig aufgedrängt", sagte Brand. Bester deutscher Torschütze in der zweiten Begegnung war Torsten Jansen mit neun Treffern. Im ersten Spiel hatten Holger Glandorf und Florian Kehrmann mit jeweils sechs Toren am häufigsten getroffen. Kehrmann feierte zudem Jubiläum: In Halmstad bestritt er sein 200. Länderspiel.

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