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Handball - Bundesliga: HBL-Vorsitzender Bernd-Uwe Hildebrandt legt Amt nieder

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Bundesliga  

Liga-Vorsitzender Hildebrandt legt sein Amt nieder

14.12.2007, 17:45 Uhr | sid, dpa

Bernd-Uwe Hildebrandt legt sein Amt nieder (Foto: imago)Bernd-Uwe Hildebrandt legt sein Amt nieder (Foto: imago) Bernd-Uwe Hildebrandt ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Vorsitzender der Handball-Bundesliga (HBL) zurückgetreten. Der ehemalige Manager des SC Magdeburg, der den Liga-Vorsitz im Sommer 2005 übernommen hatte, ließ im Zuge staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen sein Amt bereits seit März ruhen. Jetzt entschloss sich der 48-Jährige, den Weg für Neuwahlen freizumachen. Der Nachfolger wird auf der turnusmäßigen Sitzung aller Gesellschafter der HBL im Juni 2008 gewählt. Bis dahin leiten weiterhin Ulrich Derad (Bayer Dormagen) und Andreas Schweickert (Frisch Auf Göppingen) kommissarisch den HBL-Vorstand.

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Die Nachfolge ist noch offen

Hildebrandt hat seinen Rücktritt zunächst mündlich ausgesprochen. "Schriftlich wird das noch nachgereicht", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Einen Bewerber um die Nachfolge Hildebrandts gibt es noch nicht. "Wir warten ab und werden uns das in den nächsten Wochen und Monaten anschauen", erklärte Bohmann. Möglicherweise ist Hildebrandt mit seinem Rücktritt einer Absetzung zuvorgekommen. "Er hat das aus freien Stücken getan", sagte der Geschäftsführer.

Verdacht auf Steuerhinterziehung

Hildebrandt war im März als Manager des SC Magdeburg zurückgetreten. Gegen ihn wird von der Staatsanwaltschaft unter anderem wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt. Nach seiner Ablösung war der erste deutsche Champions-League-Sieger in bedrohliche finanzielle Schieflage geraten und stand vor der Insolvenz. Mit einem Kraftakt hatte der Club 1,2 Millionen Euro aufgebracht und dies abgewendet.

Kein Kommentar zu den Vorgängen

Auch als Leiter des Olympiastützpunktes Magdeburg/Halle war Hildebrandt entlassen worden, hatte aber kürzlich einen Prozess auf Wiedereinstellung gewonnen. Außerdem war er bis zum März Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung des Leistungssports (gGFL). Gegen die Gesellschaft ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Untreue. "Alle diese Vorgänge bewerten wir nicht und kommentieren sie auch nicht", sagte Bohmann.

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