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Handball: DHB-Team gewinnt Premiere gegen Montenegro

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Nationalmannschaft  

Brand-Team gewinnt Premiere gegen Montenegro

05.01.2008, 20:41 Uhr | dpa

Deutschlands Nationalspieler Velyky beim Torwurf (Foto: imago)Deutschlands Nationalspieler Velyky beim Torwurf (Foto: imago) Die deutschen Handballer haben einen perfekten Start ins Olympia-Jahr und in die Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Norwegen erwischt. Zwölf Tage vor dem EM-Auftakt besiegte der Weltmeister die Gäste aus Montenegro mit 33:26 (16:10). Bei der Länderspiel-Premiere gegen den EM-Teilnehmer warf Torsten Jansen (Hamburg/6/1) die meisten Tore für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB). An diesem Sonntag (15 Uhr) treffen beide Teams in Schwerin erneut aufeinander. Das DHB-Team musste ohne Torwart Hennig Fritz auskommen, der sich am Finger verletzt hat. Auch Holger Glandorf konnte nicht spielen, der Rückraumspieler von der HSG Nordhorn sagte die Tests wegen des Todes seines Vaters ab.

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Komfortable Pausenführung

Unbeeindruckt von den personellen Schwächungen brauchte der Gastgeber vor 3950 Zuschauern in der ausverkauften Rostocker Stadthalle keine Anlaufzeit, um sich gegen den EM-Neuling in Führung zu werfen. Nach dem 5:1 (5. Minute) enteilte das DHB-Team auf 11:5 (16.). Hinter der aufmerksamen Abwehr erwies sich dabei vor allem Torhüter Johannes Bitter (Hamburg) als sicherer Rückhalt. So führte der Weltmeister nach einem zwischenzeitlichen 15:8 (26.) zur Pause komfortabel mit 16:10.


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Brand experimentiert

Bundestrainer Heiner Brand nutzte die Partie wie erwartet zu Experimenten. In der 14. Minute ersetzte Jens Tiedtke am Kreis Andrej Klimowets von den Rhein-Neckar Löwen. Der Großwallstädter kämpft mit Sebastian Preiß (Lemgo) noch um einen Platz im EM-Aufgebot. Gleiches gilt für den Göppinger Christian Schöne, den der Bundestrainer im zweiten Durchgang für den gesetzten Lemgoer Florian Kehrmann ins Spiel brachte.

Größere Routine zahlt sich aus

Auch kleinere Konzentrationsschwächen in den zweiten 30 Minuten brachten den Gastgeber nicht aus der Ruhe. Der Vorsprung verringerte sich vorübergehend auf 20:16 (40.). Doch darauf reagierte der Weltmeister routiniert und brachte den Erfolg gegen den zweitklassigen Kontrahenten gekonnt über die Zeit.

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