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Handball-Idol Hein Dahlinger gestorben

04.02.2008, 19:26 Uhr | dpa

Heinrich Dahlinger (Foto: imago)Heinrich Dahlinger (Foto: imago) Der THW Kiel und der Deutsche Handball-Bund (DHB) trauern um Heinrich "Hein" Dahlinger. Der frühere Nationalspieler und zweifache Weltmeister von 1952 und 1955 auf dem Großfeld ist im Alter von 85 Jahren gestoben. Nach Angaben von THW-Manager Uwe Schenker erlag das Kieler Handball-Idol bereits am vergangenen Freitag in einer Klinik in Rendsburg einem Nierenversagen.

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"Ganz schwerer Verlust"

DHB-Vize-Präsident Horst Bredemeier sprach von einem "ganz schweren Verlust": "Der deutsche und der Kieler Handball haben eine herausragende Persönlichkeit verloren. Er war zu seiner Zeit das große Aushängeschild und der Kopf der Mannschaft und in Kiel immer willkommen", sagte der Ex-Nationaltrainer.

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Fünffacher Meister

Dahlinger spielte vom 14. Lebensjahr an beim THW Kiel Handball. In 1871 Begegnungen, davon 38 in der Nationalmannschaft, warf er insgesamt 5423 Tore. Neben den beiden WM-Titeln holte er mit dem THW-Team 1948 und 1950 die deutsche Feldhandballmeisterschaft. Dreimal (1957, 1962 1963) gewann er den Titel in der Halle. 1978 beendete Dahlinger seine aktive Laufbahn und übernahm das Traineramt beim THW.

"Hein war ein begnadeter Spieler"

Der Liebling der Kieler Fans, der auch leidenschaftlicher Segler und Tennisspieler war, streifte 1871-mal das Trikot des THW über und verdiente sich mit 5423 Toren ein überdimensionales Bild in der Ahnengalerie der Ostseehalle. Als erster Kieler Handballer durchbrach er die Marke von 100 Toren für die Nationalmannschaft (110 Tore in 38 Spielen). "Hein war ein begnadeter Spieler, ein Weltklassemann mit der seltenen Gabe, im richtigen Moment das Richtige zu tun", sagte der langjährige THW-Manager Heinz Jacobsen im Oktober bei der Feier von Dahlingers 85. Geburtstag: "Dabei stimmte ganz einfach die Mischung aus urwüchsiger Kraft und Spielintelligenz."

25 Mark und ein schönes Essen für einen Meistertitel

Zuletzt war es um den einstigen Vereins-Helden, der höchstens mal 25 Mark und ein schönes Essen für einen deutschen Meistertitel bekam, stiller geworden. Ein Herzschrittmacher, zwei neue Hüften und eine Operation an einer fast verstopften Halsschlagader hatten Hein schwer zugesetzt. "Ich krabbel wieder hoch", hatte er dennoch immer wieder optimistisch angekündigt - den letzten Kampf aber hat "Hein Daddel" verloren.

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