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Handball - DHB-Pokal  

Kiel holt erneut den Pokal

30.03.2008, 17:55 Uhr | sid, dpa

Kieler Jubel: Nikola Karabatic (li.) und Kim Andersson (Foto: dpa)Kieler Jubel: Nikola Karabatic (li.) und Kim Andersson (Foto: dpa) Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel hat seinen Pokaltitel verteidigt und darf weiter auf das erneute Triple hoffen. Der Bundesliga-Spitzenreiter gewann das Endspiel des Final Four um den deutschen Cup gegen den HSV Hamburg mit 32:29 (17:18). Vor 12.800 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger Color Line Arena war Nikola Karabatic mit neun Treffern bester THW-Werfer. Damit hat Kiel weiter die Chance auf den erneuten Dreifach-Triumph: Die Liga führen die Zebras an, in der Champions League treffen sie im Halbfinale auf den FC Barcelona. Und durch den Sieg im Nordderby holten sich die Kieler zum fünften Mal den DHB-Pokal.

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Hamburg führt zur Halbzeit

Mit dem letzten Aufgebot und dank einer vor allem kämpferisch überzeugenden Leistung holten sich die Kieler ihren ersten Titel des Jahres, mussten dabei aber lange um den Sieg zittern. Zwar erwischte der durch zahlreiche Verletzungen geschwächte THW den besseren Start, lag aber nach zehn Minuten erstmals hinten und konnte den Rückstand bis zur Pause nicht mehr wettmachen.

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Karabatic und Yoon gewohnt treffsicher

Nach dem Seitenwechsel konnte der Titelverteidiger dann zunehmend spielerisch glänzen und die Partie drehen. Zum Matchwinner avancierte einmal mehr Kiels französischer Rückraumstar Nikola Karabatic, der mit neun Treffern erfolgreichster Torschütze seiner Mannschaft war. Auch eine Leistungssteigerung von THW-Schlussmann Thierry Omeyer in der zweiten Halbzeit sicherte den Schleswig-Holsteinern den letztlich verdienten Erfolg, nachdem der französische Nationalkeeper vor der Pause noch ein ums andere Mal das Nachsehen gegen die starken Hamburger Rückraumschützen hatte. Für den HSV war der Koreaner Yoon Kyung-Shin mit zehn Toren bester Werfer.

Nordhorn im Europapokal?

In der Vorschlussrunde tags zuvor hatte sich der THW noch ohne große Mühe mit 38:34 (24:19) gegen Vorjahresfinalist Rhein-Neckar Löwen durchgesetzt, während der HSV in einer spannenden Partie die HSG Nordhorn mit 34:32 (16:14) ausgeschaltet hatte. Die Löwen hatten anschließend ihren Verzicht auf ein mögliches Entscheidungsspiel um Platz drei erklärt, womit bei einer Qualifikation beider Finalisten - Kiel und Hamburg - für die nächste Champions League der vakante Startplatz im europäischen Pokalsieger-Wettbewerb an Nordhorn fallen würde.

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