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HSG Wetzlar: Vater Zoran Djordjic mit Sohn Petar im Spiel vereint

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HSG Wetzlar  

Zwei Generationen im Spiel vereint

03.04.2008, 16:11 Uhr | sid

Zoran Djordjic (li.) und Sohnemann Petar (Foto: imago)Zoran Djordjic (li.) und Sohnemann Petar (Foto: imago) Stolze 24 Jahre trennen Vater Zoran Djordjic von Sohnemann Petar - bei der Partie der HSG Wetzlar gegen die Rhein-Neckar Löwen waren sie nur wenige Meter auseinander. Der Papa stand im Tor der Hessen, sein Sprössling spielte vor ihm im Rückraum. Als erstes Vater-Sohn-Gespann standen die Djordjics gemeinsam auf dem Parkett und schrieben somit Bundesliga-Geschichte. Zwar setzte es eine 24:34 Niederlage, doch Zoran war trotzdem mit seinem Nachwuchs zufrieden: "Für sein erstes Spiel war das okay. Ein Debüt ist nie leicht."

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Vater Zoran ist stolz

"Ich war zu Beginn nicht so nervös, wie ich dachte. Die Nervosität kam erst nach meinen Fehlern", beurteilte Petar seine Leistung. Vater Zoran, 128-maliger Nationalspieler für Jugoslawien, will Petar und Bruder Alexander, der wie Zoran Djordjic im Handball-Tor steht, aber ohnehin an anderen Maßstäben messen: "Ich bin stolz, dass ich so gute Kinder habe, nicht, dass es so gute Handballer sind."

Wetzlars "Rohdiamant"

Dabei war der Einstand für Petar zunächst traumhaft: Nach 12 Minuten wurde er eingewechselt, 25 Sekunden später hatte der Rechtshänder schon seinen Bundesliga-Treffer erzielt. Ohnehin gilt der 1,96 m große Teenager als riesiges Talent, Wetzlars Trainer Volker Mudrow bezeichnet ihn als "Rohdiamant".

Zoran: "Die Schule ist wichtig"

Auch Vater Zoran weiß natürlich um das Potenzial des Sohnes. Dass der vor acht Wochen vom Regionallisten TV Kirchzell zur HSG den Sprung in die wohl beste Liga der Welt wagte, sei aber ganz allein Petars Entscheidung gewesen: "Petar ist sehr selbstständig. Ich habe ihm da nichts empfohlen, er hat das ganz alleine entschieden." Den großen Traum vom Profi-Handball würde er seinem Sohn nie verbauen, "aber es ist auch meine Rolle ihm zu sagen, wie wichtig zum Beispiel die Schule ist".

Gemeinsam zum Handball-Training

Dabei steht Petar längst auch auf dem Zettel des Deutschen Handball-Bundes (DHB), hat einen deutschen und einen serbischen Pass. Und jetzt, da der Sohn in die Fußstapfen seines Vaters tritt, denkt Zoran Djordjic auch an Rückzug. Sein Vertrag läuft noch bis Ende der Saison. Dann würde der Torwart-Oldie gern das Trainingspensum zurückschrauben, als Halbprofi weiterspielen und tagsüber in der Bank arbeiten. Und abends geht er dann gemeinsam mit dem Sohn zum Handballtraining.

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