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Nürnberg und Leipzig machen Pokalsieg unter sich aus

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Frauenhandball - DHB-Pokal  

Nürnberg und Leipzig machen Pokalsieg unter sich aus

11.04.2008, 23:52 Uhr | dpa

Der deutsche Meister 1. FC Nürnberg und Cupverteidiger HC Leipzig ermitteln den 34. DHB-Pokalsieger der Frauen. Im zweiten Halbfinale setzte sich der Bundesliga-Erste aus Franken in Riesa mit 32:24 (16:11) gegen Bayer Leverkusen durch. Im Endspiel trifft das Team von Trainer Herbert Müller auf den HC Leipzig, der zum Auftakt des Endrunden-Turniers mit 33:28 (18:12) gegen Außenseiter ProVital Blomberg gewann und zum dritten Mal in Serie ins Finale einzog.

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Neuling Blomberg gegen Leverkusen um Platz drei

Beste Werferinnen vor rund 1.700 Zuschauern in der erdgas-Arena waren Ania Rösler (10/4) für Nürnberg und Yvonne Fillgert (7/3) für die ideenlosen Leverkusenerinnen. Im ersten Halbfinale hatten Mette Ommundsen (6/4) und Susann Müller (6) für Leipzig sowie Nadja Nadgornaja (10/3) für Blomberg die meisten Tore erzielt. Final Four-Neuling Blomberg spielt vor dem Finale gegen Leverkusen um Platz drei. "Wir sind wieder Außenseiter, aber motiviert, alles zu geben", sagte Trainer Andre Fuhr.

Leipzigs Manager Hähner: "Haben die Kräfte verteilt"

"Ziel ist erreicht. Im Finale kommt der wichtige Gegner. Wir haben die Kräfte verteilt, deswegen ist es nochmal unnötig eng geworden. Aber hier hoch zu gewinnen und Kräfte zu verpulvern, wäre mit Kanonen auf Spatzen geschossen", sagte Leipzigs Manager Kay-Sven Hähner.

Ania Rösler überragend

Die Nürnbergerinnen hatten ihre Partie unter den Augen von Bundestrainer Armin Emrich unerwartet souverän im Griff. Nach der schnellen 4:1-Führung (4.) bestimmte der Meister vor allem wegen seiner kompromisslosen Deckung das Geschehen. Leverkusen fiel dagegen im Angriff wenig ein und bekam in der Defensive zudem Nürnbergs überragende Nationalspielerin Ania Rösler nicht in den Griff.

Leipzig bringt Vorsprung mit Mühe über die Zeit

Pokalverteidiger Leipzig zeigte von Beginn an, dass er sich nicht überraschen lassen wollte. Der 3:0-Führung (4.) folgte zwar zunächst verteiltes Spiel. Doch geriet der Vorteil zu keiner Zeit in Gefahr. Vielmehr baute der Favorit den Vorsprung auf 11:6 (16.) aus. Der DHB-Pokalsieger von 1996, 2000 sowie 2006 und 2007 versäumte es, sich einen größeren Vorsprung als beim 18:11 (30.) zu erspielen. Erst beim 24:16 (41.) betrug der Abstand acht Tore, den der Favorit aus Leipzig mit Mühe über die Zeit brachte.

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