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Kiel bleibt weiter auf Triple-Kurs

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Bundesliga  

Kiel bleibt weiter auf Triple-Kurs

17.04.2008, 00:05 Uhr | dpa

THW Kiels Superstar Nikola Karabatic (Foto: imago)THW Kiels Superstar Nikola Karabatic (Foto: imago) Der deutsche Rekordmeister THW Kiel ist auf dem Weg zum 14. Titel nur ein wenig ins Straucheln geraten. Der Titelverteidiger spielte beim Vizemeister HSV Hamburg 36:36 (19:19) und hat sechs Spiele vor Saisonende weiterhin einen Minuspunkt weniger als Verfolger SG Flensburg-Handewitt, der sich nach dem überraschenden Remis zuletzt gegen Göppingen diesmal beim 38:29 (21:17) bei der HSG Wetzlar keine Blöße gab. Damit kann Champions-League-Sieger Kiel, das von allen Titelaspiranten das leichteste Restprogramm hat, nach wie vor aus eigener Kraft das angestrebte Triple schaffen.

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Kiel rettet in Unterzahl das Unentschieden

Der HSV, der das DHB-Pokalfinale (29:32) vor zweieinhalb Wochen gegen die Kieler verloren hatte, begann in der ausverkauften Color-Line-Arena furios und verlangte den Kielern alles ab. In der 52. Minute sahen die Gäste beim 34:31 bereits wie der sichere Sieger aus, doch drei Tore von Hans Lindberg brachten die Hamburger wieder ins Spiel zurück. In Unterzahl sicherte sich Kiel dann noch das Unentschieden. Noch im November vergangenen Jahres hatten die Hanseaten mit 31:30 beide Punkte aus der Sparkassen-Arena in Kiel entführt.

Lemgo klettert auf den sechsten Platz

Im Kampf um die Europapokalplätze gewann die HSG Nordhorn das Duell gegen Tabellen-Nachbar VfL Gummersbach mit 34:31 (19:16). Hinter Nordhorn kletterte der TBV Lemgo mit dem 37:23 (18:8)-Erfolg gegen TuSEM Essen auf den sechsten Tabellenplatz. Aber auch die Rhein-Neckar Löwen behielten trotz eines 13:16-Rückstands zur Halbzeit beim TV Großwallstadt mit 31:27 die Oberhand. Die Nordbadener verteidigten somit ihren vierten Tabellenplatz.

20. Niederlage für Wilhelmshaven

Im Kampf gegen den Abstieg musste der Tabellenletzte Wilhelmshavener HV bei FA Göppingen beim 23:30 (11:14) die bereits 20. Saisonniederlage hinnehmen. Der abstiegsbedrohte TuS N-Lübbecke verpasste den erhofften Heimsieg gegen den wieder erstarkten SC Magdeburg und unterlag mit 24:25 (12:13). Auch GWD Minden konnte sich keine Luft im Tabellenkeller verschaffen und zog bei MT Melsungen mit 31:33 (14:17) den Kürzeren. Dagegen entledigte sich Aufsteiger Füchse Berlin mit dem 31:28 (16:15) gegen HBW Balingen so gut wie aller Abstiegssorgen.

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