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Kiel macht Meisterschaft vorzeitig perfekt

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Handball  

Kiel macht Meisterschaft vorzeitig perfekt

14.05.2008, 23:53 Uhr | dpa

Der Kieler Filip Jicha beim Torwurf (Foto: dpa)Der Kieler Filip Jicha beim Torwurf (Foto: dpa) Der THW Kiel ist zum 14. Mal deutscher Handball-Meister. Die Schleswig-Holsteiner gewannen in der Stuttgarter Porsche-Arena ihr vorletztes Saisonspiel gegen Frisch Auf Göppingen mit 43:31 (21:14) und bauten ihren Vorsprung in der Bundesliga-Tabelle uneinholbar auf fünf Punkte aus. Die Meisterfeier auf dem Kieler Rathausplatz findet nach dem letzten Saisonspiel gegen die HSG Wetzlar statt.

Aktuell Die Tabelle der Handball-Bundesliga
Aktuell Die Torjägerliste der Handball-Bundesliga

Nach dem Triple folgt das Double

Der vorzeitige Titelgewinn hilft der Mannschaft über das verlorene Champions-League-Finale drei Tage zuvor in der heimischen Arena gegen Spaniens Meister BM Ciudad Real hinweg. "Die Meisterschaft ist mehr als ein Trostpflaster", sagte Nikola Karabatic. Nach dem Triple aus Champions League, DHB-Pokal und Meisterschaft in der vergangenen Saison eroberte der THW diesmal das Double aus Meisterschaft und nationalem Pokal.

Manager Schwenker lobt Team

"Auch das ist ein großer Erfolg", sagte THW-Manager Uwe Schwenker. Das Team von Trainer Zvonimir Serdarusic ist damit zum vierten Mal in Serie deutscher Meister. Der gebürtige Kroate hat die Zebras in 15 Jahren zu elf Meistertiteln geführt.

Andersson legt den Grundstein

Vor 6.200 Zuschauern in der ausverkauften Porsche-Arena lag der THW schon nach drei Minuten mit 3:0 vorn, geriet dann aber überraschend in Rückstand (6:8/10.). Serdarusic tauschte daraufhin Torhüter Thierry Omeyer gegen Mattias Andersson aus und legte damit den Grundstein für den Erfolg. Der Schwede wartete reihenweise mit Glanzparaden auf.

Seit 18 Spielen ungeschlagen

Fortan spielte sich der THW geradezu in einen Rausch und demonstrierte jene Spielfreude und Lockerheit, die er gegen Ciudad Real hatte vermissen lassen. Wenige Minuten nach der Pause hatten die Gäste bereits ein Polster von zehn Toren herausgeworfen. Die Kieler sind nunmehr in 18 Bundesliga-Spielen seit dem 1. Dezember 2007 ungeschlagen und haben in dieser Zeit 35:1 Punkte geholt.

Flensburg verliert

Der Tabellenzweite SG Flensburg-Handewitt verlor bei den Rhein-Neckar Löwen mit 27:31 (10:16), bleibt aber dennoch auf Platz zwei vor dem HSV Hamburg. Die Hanseaten mussten beim frischgebackenen EHF-Cup-Sieger HSG Nordhorn mit 29:31 (17:15) ihre vierte Saisonniederlage hinnehmen. Im Kampf um Platz sechs setzte sich der VfL Gummersbach beim TV Großwallstadt mit 42:38 (22:17) durch. Die Gummersbacher haben nun zwei Punkte Vorsprung vor dem Siebten TBV Lemgo.

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