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Deutsche Mannschaften im Aufwärtstrend

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Nationalmannschaft  

Deutsche Mannschaften im Aufwärtstrend

20.07.2008, 19:23 Uhr | dpa

Holger Glandorf setzt sich durch (Foto: imago)Holger Glandorf setzt sich durch (Foto: imago) Zwei Siege, ein Remis, eine Niederlage - trotz noch fehlender Olympia-Reife gehen die deutschen Handball-Teams gelassen in die letzten drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele. Die Weltmeister wiesen in Stuttgart beim 29:22 (14:8)-Sieg gegen Rekord-Europameister Schweden ansteigende Form nach und revanchierten sich eindrucksvoll für die 25:27-Niederlage vom Vortag in Mannheim.

Zuvor hatten sich die Frauen von Bundestrainer Armin Emrich mit einem 27:24 (15:13)-Arbeitssieg gegen den olympischen Vorrundengegner Mut für das Turnier in Peking gemacht, nachdem es am Vortag nur zu einem 21:21 gereicht hatte.

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Glandorf, Kraus und Kehrmann treffsicher

Drei Wochen vor Beginn der olympischen Handball-Turniere absolvierten die beiden deutschen Auswahl-Mannschaften die ersten Härtetests für ihre 15-köpfigen Olympia-Formationen mit durchwachsenen Leistungen. Während in Mannheim zahlreiche Stockfehler die Spiele prägten, waren die Auftritte sowohl der Männer als auch der Frauen in Stuttgart ansprechend. Vor 6200 Zuschauern in der ausverkauften Porsche Arena waren Holger Glandorf, Michael Kraus und Florian Kehrmann (je 5) beim Team von Weltmeister-Trainer Heiner Brand und Grit Jurack (Viborg/8/2) in der Mannschaft von Frauen-Coach Emrich beste Werfer. Am kommenden Wochenende messen sich die Männer in Köln und Halle/Westfalen mit Russland, die Frauen spielen an gleicher Stelle gegen Afrikameister Angola.

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Brand noch nicht zufrieden

"Wir sind noch weit weg von dem Punkt, wo wir hin wollen. Die Schwankungen waren zu groß, die Aussetzer zu häufig", monierte Brand. Beim Comeback des 38-jährigen Routiniers Christian Schwarzer, der bei seinen ersten beiden Länderspielen nach 17-monatiger Abwesenheit mit Einsatz und Team-Führung überzeugte, fand der Bundestrainer aber auch Lob. "Ich habe auch positive Dinge gesehen", sagte Brand. Dazu zählte er die Spielführung von Neuling Oliver Köhrmann und die Treffsicherheit von Lars Kaufmann (Lemgo).

Durchwachsenes Fazit bei den Damen

Brands Kollege Emrich attestierte seinen Frauen eine Verbesserung. "Wir sind zwar noch nicht in der Form für das olympische Turnier und müssen noch unseren Rhythmus finden. Aber wir haben ansteigende Form bewiesen", urteilte er. Emrich hob gute Ballpassagen hervor, bemängelte aber auch die Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor. "Uns fehlt noch der Feinschliff", sagte Welthandballerin Nadine Krause. "Wir haben noch ein paar Baustellen", pflichtete Kreisläuferin Anja Althaus bei.

Olympia-Kader stehen

Am Vortag hatten beide Bundestrainer mit der Nominierung ihres jeweils 15-köpfigen Kaders die kniffligsten Entscheidungen vor Olympia hinter sich gebracht. Brand verzichtet in Peking auf Martin Strobel, Carsten Lichtlein, Christian Sprenger und Sebastian Preiß. Das Quartett wird lediglich noch den Rest der Olympia-Vorbereitung mitbestreiten und dann nach dem Trainingslager in Zhuhai (China) wieder nach Deutschland zurückkehren. Bei den Frauen strich Emrich Isabell Nagel, Kathrin Blacha und Christina Rohde aus dem Kader.

Glück bei der EM-Auslosung

Bei der Europameisterschaft in Mazedonien vom 2. bis 14 Dezember spielen die deutschen Handball-Damen in Gruppe D gegen den Gastgeber, Kroatien und Serbien. Das ergab die Auslosung am Sonntagabend im Amphitheater von Ohrid. "Das klingt ein bisschen humaner als unsere Gruppe bei den Olympischen Spielen. Aber das lassen wir auf uns zukommen, so wie wir das immer gemacht haben. Erstmal ist der Fokus auf Olympia gerichtet", sagte Bundestrainer Emrich. In Peking sind Brasilien, Südkorea, Ungarn, Schweden und Russland die deutschen Gegner.

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