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Nordhorn gewinnt das Spitzenspiel

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Handball - Bundesliga  

Nordhorn gewinnt das Spitzenspiel

27.09.2008, 18:48 Uhr | Aufgezeichnet von Jörg Runde, dpa

Sechs Tore gegen die Löwen: Nordhorns Glandorf (Foto: imago)Sechs Tore gegen die Löwen: Nordhorns Glandorf (Foto: imago) Die HSG Nordhorn hat die Top-Partie des 6. Spieltages in der Handball-Bundesliga gegen die Rhein-Neckar Löwen gewonnen und Wolfgang Schwenke den Einstand als Trainer der Badener verdorben.

Der EHF-Pokalsieger setzte sich vor der heimischen Kulisse von 3300 Zuschauern souverän mit 33:29 (17:13) gegen den Champions-League-Starter durch, bei dem der frühere Nationalspieler Schwenke sein Debüt als Nachfolger des entlassenen Juri Schewzow gab. Nordhorn rückte durch den Erfolg zumindest vorübergehend auf den 4. Platz vor.

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Kiel baut die Siegesserie aus

Unterdessen bleiben der TBV Lemgo, der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt in der Meisterschaft weiter ungeschlagen. Vier Tage nach dem Pokal-Aus beim TuS N-Lübbecke gewannen die Lemgoer vor 2671 Zuschauern beim TSV Dormagen mit 31:22 (15:10) und haben nun ebenso wie Kiel 11:1 Punkte. Der deutsche Rekordmeister Kiel siegte beim VfL Gummersbach mit 32:27 (16:17) und baute damit seine Siegesserie in der Bundesliga auf fünf Spiele aus.

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Flensburg verliert die Spitenposition

Den ersten Punktverlust der Saison erlitt Flensburg durch ein glückliches 27:27 (12:14) bei der HSG Wetzlar. Avishay Smoler (7) für Wetzlar und Lars Christiansen (7/6) für Flensburg warfen vor 2750 Zuschauern die meisten Tore. Die Norddeutschen, die bereits mit 23:26 (52.) zurückgelegen hatten, büßten durch das Remis die Tabellenführung ein. In der Schlusssekunde sah der Wetzlarer Georgios Chalkidis nach drei Zeitstrafen die Rote Karte.

Andersson führt Kiel zum Erfolg

Beim ersten Aufeinandertreffen von Kiels Trainer Alfred Gislason mit seinem ehemaligen Club war Kim Andersson (8) bester Kieler Werfer, für Gummersbach traf Momir Ilic (8/2) am häufigsten. Ein gelungenes Comeback nach auskurierter Armverletzung feierte Welthandballer Nikola Karabatic, der vor 8362 Zuschauern in der Kölner Lanxess Arena vier Treffer für den deutschen Rekordmeister erzielte. Der Gummersbacher Kenneth Klev sah in der 55. Minute nach drei Zeitstrafen die Rote Karte.

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