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DHB-Präsident Strombach im Amt bestätigt

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DHB-Präsident Strombach im Amt bestätigt

04.10.2008, 19:00 Uhr | dpa

Ulrich Strombach hat gut Lachen. (Foto: imago)Ulrich Strombach hat gut Lachen. (Foto: imago) Trotz heftiger Kritik im Vorfeld bleibt Ulrich Strombach Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB). Der 64-Jährige wurde beim 29. DHB-Bundestag in Hamburg für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt.

Für Strombach votierten 95 der 111 Delegierten. Die Vorwürfe gegen Strombach, er habe die Vergabe der WM 2005 mit 50 000 Dollar zu manipulieren versucht und führe den Verband autokratisch, wurden öffentlichen nicht diskutiert.

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Entschädigungszahlungen an Russland

Im Verlauf der Tagung verlas der Präsident eine Erklärung an die Delegierten. "Es hat zu keinem Zeitpunkt den Versuch gegeben, die Vergabe der Weltmeisterschaft 2005 zu beeinflussen", sagte Strombach. Damit Russland als Konkurrent des deutschen Verbandes von einer eigenen Bewerbung absehe, habe der DHB die Russen zum Verzicht überredet "mit der Maßgabe, dass wir die Kosten, die dem russischen Verband bis dahin entstanden sind, übernehmen", erklärte der DHB-Präsident. Diese betrugen 50 000 Dollar und wurden in zwei Raten in Höhe von 10 000 und 40 000 Dollar gezahlt. Die WM 2005 erhielt jedoch Tunesien. Deutschland durfte das Championat zwei Jahre später ausrichten.

Strombach: "Nicht vom Saulus zum Paulus"

Am Vorabend hatte das erweiterte Präsidium mit den Vorsitzenden der Landes- und Regionalverbände in einer mehr als siebenstündigen Sitzung zu diesem Thema getagt. Strombach reagierte auf die Kritik an seinem Führungsstil nur kurz und sagte, er werde sich "nicht mehr vom Saulus zum Paulus ändern". Er sei aber lernfähig, was Kommunikation betrifft. Mehrere Landesverbände hatten gerügt, dass die Führungsspitze intransparent arbeite und sie nicht in die Diskussion um wesentliche Entscheidung einbezogen werden.

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Der Verband stellt sein neues Leitbild vor

Der DHB stellte erstmals sein Leitbild vor. Unter dem Motto "Wir nehmen die Zukunft in die Hand" sollen die Grundlagen der weiteren Tätigkeit vom Schulsport bis zum Leistungssport fixiert werden. "Es ist eine Art Verfassung des deutschen Handballs", sagte Präsident Strombach. DOSB-Präsident Thomas Bach, ebenso als Ehrengast anwesend wie der Handball-Weltverbandspräsident Hassan Moustafa, lobte das Papier als einzigartig in den deutschen Sportverbänden. "Ich wüsste nicht, dass es Vergleichbares in anderen Verbänden gibt", sagte Bach. "Der Handballsport setzt sich mit sich selbst auseinander, hinterfragt sich und ist bereit, gesellschaftspolitische Verantwortung zu wahrzunehmen."

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