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Kiel lässt Lemgo keine Chance

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Handball - Bundesliga  

Kiel lässt Lemgo keine Chance

09.11.2008, 17:33 Uhr | dpa

Lajos Mocsai versucht sich gegen die Kieler Deckung durchzusetzen. (Foto: imago)Lajos Mocsai versucht sich gegen die Kieler Deckung durchzusetzen. (Foto: imago)Mit einer Demonstration der Stärke hat Handball-Rekordmeister THW Kiel den Ansturm des TBV Lemgo souverän abgewehrt und seine Tabellenführung ausgebaut. Am 11. Bundesliga-Spieltag setzten sich die Norddeutschen mit 33:23 (18: 11) gegen die Ostwestfalen durch und haben mit 21:1 Punkten nun vier Zähler Vorsprung auf die Verfolger.

Lediglich beim völlig überraschenden Unentschieden gegen Aufsteiger TSV Dormagen am ersten Spieltag hatte Kiel einen Sieg verpasst.

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Flensburg hartnäckigster Verfolger

Da die Lemgoer mit Trainer Markus Baur in ihrer besten Spielzeit seit Jahren die zweite Niederlage hinnehmen mussten und mit 17:5 Punkten etwas an Boden einbüßten, bleibt Vizemeister SG Flensburg-Handewitt (17:3 Punkte) Zweiter hinter dem alten Rivalen THW. Die Flensburger waren am Wochenende im Champions-League-Einsatz und machten mit einem 34:25 (14:15) beim isländischen Meister Haukar Hafnarfjördur einen Riesenschritt Richtung Hauptrunde.

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Auch ohne Karabatic eine Macht

Vor 10.250 Zuschauern, darunter erstmals nach seinem Abschied Ende Juni auch der frühere THW-Erfolgstrainer Noka Serdarusic, waren die Kieler auch ohne den verletzten Olympiasieger Nikola Karabatic von Beginn an die dominierende Mannschaft. Kapitän Stefan Lövgren führte im Tempospiel klug Regie und im Tor war Thierry Omeyer wieder einmal gut aufgelegt. Bester Werfer für die Zebras war Kreisläufer Marcus Ahlm mit zehn Treffern vor Lövgren (7). Für den TBV war der frühere Kieler Sebastian Preiß viermal erfolgreich.

Essen verspielt Sechs-Tore-Führung

Im ersten Spiel nach der eingereichten Insolvenz gab Tusem Essen eine große Überraschung unnötig aus der Hand. Beim VfL Gummersbach verloren die Essener mit 30:32 (19:13) und verspielten dabei in der zweiten Halbzeit, in der sie in den ersten zehn Minuten nur ein Tor warfen, eine Sechs-Tore-Führung. Damit warten die Essener, die bereits als erster Absteiger feststehen, weiter auf ihren zweiten Saisonsieg und bleiben Tabellenvorletzter.

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