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Markus Baur: Im Abschiedsspiel gegen die Handball-Nationalmannschaft

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Handball  

Abschiedsspiel als Härtetest für den Weltmeister

06.01.2009, 13:14 Uhr | dpa

Markus Baur feiert Abschied (Foto: dpa)Markus Baur feiert Abschied (Foto: dpa) Für Markus Baur soll es ein emotionaler Abschied werden, für seine Erben der Aufbruch in eine neue Zeit: Zum offiziellen Karriereende am Mittwoch in Stuttgart will der langjährige Nationalmannschafts-Kapitän mit seinen Allstars den neu formierten Handball-Weltmeister vor der Mission Titelverteidigung auf Herz und Nieren prüfen.

Für das Spiel neun Tage vor Beginn der WM in Kroatien versprach der 37-jährige Lemgoer den 6200 Besuchern in der längst ausverkauften Porsche-Arena nicht nur sportliche Leckerbissen, sondern auch "ein tolles Spektakel für die Zuschauer".

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Brand voll des Lobes

In 410 Bundesliga-Spielen und vor allem 227 Einsätzen für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) hat sich Markus Baur die Ehre eines Abschiedsspiels erarbeitet. Und das auch noch in der heißen Phase der WM-Vorbereitung gegen die Nationalmannschaft. "Für jeden hätten wir das nicht gemacht", betonte Bundestrainer Heiner Brand, "er war die Führungsfigur auf dem Feld und als Kapitän die Vertrauensfigur von mir. Ich habe ihn immer als hervorragenden Handballer und Handball-Kenner eingeschätzt. Ich bin überzeugt, dass er auch als Trainer eine gute Karriere abliefern wird."

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"WM-Titel ist nicht zu toppen"

Seit knapp einem Jahr trainiert Baur den derzeitigen Bundesliga-Dritten TBV Lemgo. Deswegen musste er in Peking auf seine dritten Olympischen Spiele nach 2000 in Sydney (4.) und 2004 in Athen (2.) verzichten, die eigentlich sein krönender Karriere-Abschluss werden sollten. So blieb die EM mit Platz vier vor Jahresfrist in Norwegen sein letztes internationales Turnier, nachdem er zuvor 2004 Europameister und 2007 vor heimischer Kulisse Weltmeister geworden war. "Natürlich ist der WM-Titel im eigenen Land das Schönste, was ein Sportler erleben kann. Das ist nicht zu toppen", bilanzierte Baur.

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Ab 2002 ging es stetig aufwärts

Es habe natürlich auch bittere Niederlagen wie das verlorene Viertelfinale bei der WM 2001 oder das verlorenen EM-Finale 2002 gegeben, aber als Rückschläge will er dies nicht werten. "Rückschlag heißt für mich, dass es irgendwann nicht mehr weitergegangen wäre. Das gab es bei uns nicht. Ab 2002 ging es stetig aufwärts, und aus Niederlagen gingen wir sogar gestärkt hervor", sagte er.

Allstar-Team der Extraklasse

Für seinen letzten großen Auftritt hat sich Markus Baur nun ein Team der Extra-Klasse zusammengestellt, das dem neu formierten Weltmeister Paroli bieten soll. Die ehemaligen Welthandballer Henning Fritz und Daniel Stephan, die Weltmeister Christian Schwarzer, Florian Kehrmann und Andrej Klimovets sowie die internationalen Stars Stefan Lövgren (Schweden), Olafur Stefansson (Island) oder Mirza Dzomba (Kroatien) bürgen für Qualität. "Markus Baur hat mir versprochen, dass wir ein richtiges Handball-Spiel absolvieren", sagte Heiner Brand.

Kraus ist wieder fit

Der Bundestrainer will in der Partie wie zuletzt gegen Griechenland seine WM-Formation finden. Dabei kann er auch wieder auf Spielmacher Michael Kraus zurückgreifen. Der Lemgoer hat seinen Muskelfaserriss im Oberschenkel auskuriert. "Wenn sich alles so entwickelt wie bisher, wird er bei Markus' Abschiedsspiel erste Einsätze haben können", sagte Brand.

"Als Mensch und als Spieler enorm weiterentwickelt"

Baur hält viel von seinem Nachfolger als Spielgestalter und auch als Kapitän. "Er hat sich als Mensch und als Spieler enorm weiterentwickelt. Aber er ist jetzt auch in der Pflicht, Verantwortung zu übernehmen und das kann er", sagte der zukünftige Handball-Rentner.

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