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IHF soll gegen WADA-Code verstoßen haben

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IHF soll gegen WADA-Code verstoßen haben

09.01.2009, 17:28 Uhr | dpa

Doping: Ist der Handballsport sauber?Doping: Ist der Handballsport sauber? Dem Handball-Weltverband IHF werden Verstöße gegen den Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vorgeworfen, die zu einer Suspendierung als olympische Sportart führen könnten. In drei Punkten soll die IHF den WADA-Code nicht einhalten, berichtete das ZDF auf seiner Internetseite.

Laut der Dänin Inge-Lis Kanstrup, Mitglied der Medizinischen Kommission des Weltverbandes, soll es bisher keine Vor-Wettkampf-Kontrollen geben, es an einem begleitenden pädagogischen Programm fehlen und derzeit keine "unabhängigen Anti-Doping-Kontrollen" geben. Deswegen würden Kanstrup und ihr österreichischer Kollege Hans Holdhaus ihre Arbeit in der Kommission ruhen lassen.

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Alles läuft über den Tisch des Präsidenten

Schuld an den Verstößen soll IHF-Präsident Hassan Moustafa sein. Laut Holdhaus, Direktor des Instituts für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung Südstadt, beharre der Ägypter darauf, dass jede Ansetzung einer Vor-Wettkampf-Kontrolle über seinen Tisch gehe. "Ich habe versucht, dem Präsidenten zu erklären, dass das den internationalen Standards im Anti-Doping-Kampf widerspricht", wird der Österreicher zitiert.

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IHF streicht Anti-Doping-Budget

Zudem soll die IHF-Führung um Moustafa und den spanischen Schatzmeister Miguel Roca die Anti-Doping-Unit der IHF aufgelöst und bereits 2008 das Jahresbudget ersatzlos gestrichen haben. Deshalb mache es laut Holdhaus "keinen Sinn, in der Kommission weiterzuarbeiten". Wegen der Verstöße glaubt er: "Der olympische Status des Handballs ist in absoluter Gefahr."

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Doping-Kontrollen für WM seien organisiert

Die WADA hat von der IHF in einem Schreiben um "schnellst möglichen Kontakt" und weitere Informationen gebeten. IHF-Geschäftsführer Ekke Hoffmann soll dieser Vorgang nicht bekannt sein. Nach seinen Informationen seien auch die Dopingkontrollen bei der WM in Kroatien vom 16. Januar bis 1. Februar bereits organisiert. "Für Kroatien sind mit Francois Gnamian und Ridha Mokni zwei Leute aus der medizinischen Kommission eingesetzt", sagte der frühere Frauen-Bundestrainer.

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