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Handball-WM: Heiner Brand stapelt tief

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Handball-WM  

DHB-Team nur in der Rolle des Außenseiters

14.01.2009, 12:14 Uhr | dpa

Bundestrainer Heiner Brand stapelt vor Beginn der Handball-WM tief. (Foto: imago)Bundestrainer Heiner Brand stapelt vor Beginn der Handball-WM tief. (Foto: imago) Keine Medaillen-Prognose des Präsidenten, Zurückhaltung bei Bundestrainer und Spielern sowie Sorgen um den Spielmacher: Der neu formierte Titelverteidiger Deutschland kämpft beim WM-Turnier vom 16. Januar bis 1. Februar in Kroatien um einen Achtungserfolg. Das "Projekt: Gold" von der Heim-WM vor zwei Jahren wurde von dem bescheidenen Ziel Hauptrunde abgelöst.

"Das Projekt ist, eine gute Leistung zu bringen. Wir kommen mit einer ambitionierten Mannschaft und einem engagierten Trainer. Und wenn es am Ende der vierte Platz ist, gratuliere ich genauso, als wenn es der Titel ist", sagte Ulrich Strombach, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB).

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Brand: "Favoriten sind andere"

Durch den Umbruch nach dem Vorrunden-Aus und Platz neun bei Olympia in Peking sehen sich die deutschen Handballer nur in der Außenseiterrolle. "Weltmeister waren wir mit einer anderen Mannschaft. Wir sind zwar Titelverteidiger, aber ich sehe uns nicht als Weltmeister. Favoriten sind andere", erklärte Bundestrainer Heiner Brand und zählte Gastgeber Kroatien, Olympiasieger Frankreich und Europameister Dänemark auf.

Handball-WM Spielplan der deutschen WM-Gruppe
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Brand fordert Begeisterung und Leidenschaft

Deswegen zählt zunächst nur der Einzug in die Hauptrunde. "Wenn wir die erreicht haben, können wir weiter sehen. Dann haben wir sicher auch das Selbstvertrauen und dann sind da keine unlösbaren Aufgaben", sagte der Gummersbacher und forderte von seinem umgebauten Team leidenschaftlichen Einsatz: "Eine neue Mannschaft muss immer brennen. Das wird auch in Kroatien so sein. Ich möchte bei dieser Mannschaft Begeisterung und Leidenschaft sehen."

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Schlüsselspiel gegen Russland

Dies muss der EM-Vierte von Beginn an den Tag legen, um die knifflige Vorrunde in der Gruppe C in Varazdin zu meistern. Dem Einstand am Samstag gegen Russland kommt dabei schon vorentscheidende Bedeutung zu. "Das ist das Schlüsselspiel", betonte Verbandschef Strombach. Und nach den folgenden Partien gegen Tunesien, Algerien, Mazedonien sowie der Neuauflage des WM-Finales 2007 gegen Polen muss die DHB-Auswahl mindestens Dritter sein, um die Hauptrunde zu erreichen. "Wir fahren als Weltmeister hin, aber es wird schwer, das zu wiederholen", bekannte das Hamburger Rückraum-Ass Pascal Hens. Und die DHB-Auswahl spielt auch gegen die Statistik an: Bei Weltmeisterschaften direkt nach Olympischen Spielen gab es noch nie ein Medaille. Rang sechs 1993 war die beste Platzierung.

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Letztes WM-Ticket für Christophersen

Erschwert wird die Aufgabe durch das erneute Verletzungspech. Ausgerechnet Spielmacher Michael Kraus vom TBV Lemgo droht für den Turnier-Auftakt auszufallen. "Die ersten WM-Spiele plane ich ohne ihn", sagte der Bundestrainer, der das letzte WM-Ticket an den Wetzlarer Sven-Sören Christophersen vergab und zugleich auf den Mindener Michael Haaß als Ersatzmann verzichtete.

Roggisch: "Erste Sieben ist eine absolute Top-Mannschaft"

Ungeachtet seiner lädierten Wade verbreitete Kapitän Kraus Optimismus und gab sich wie seine Auswahl-Kollegen kämpferisch. "Wir fahren nicht zur WM, um Spiele zu verlieren. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Wir haben eine sehr gute Mannschaft", sagte der Lemgoer und schränkte ein: "Wenn man sich die Top-Sieben anschaut." Auch für Abwehrchef Oliver Roggisch ist "die erste Sieben eine absolute Top-Mannschaft". Und er hofft auf einen Überraschungseffekt. "Wir haben nichts zu verlieren. Keiner rechnet mit uns", meinte der Spieler von den Rhein-Neckar Löwen.

RTL berichtet erstmals von einer Handball-WM

Zudem setzt Roggisch auf zusätzliche Motivation durch den Fernsehsender RTL, der erstmals von einer Handball-WM berichtet und alle deutschen Spiele jeweils um 17.30 Uhr live überträgt. "RTL würde das nicht machen, wenn die nicht von uns überzeugt wären. Ich finde das mutig von RTL. Das motiviert noch mal", sagte er.

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