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Handball: Armin Emrich fühlt sich gemobbt und tritt zurück

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Frauen-Nationalmannschaft  

Frauen-Trainer Emrich fühlt sich gemobbt und tritt zurück

22.01.2009, 12:38 Uhr | dpa

Armin Emrich ist nicht mehr Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft. (Foto: imago)Armin Emrich ist nicht mehr Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft. (Foto: imago) Der Rücktritt von Armin Emrich als Frauen-Bundestrainer hat einen seit längerem schwelenden Zwist zwischen dem Deutschen Handballbund (DHB) und der Bundesliga ans Licht gebracht. Während die Liga strukturelle Veränderungen im Bereich der Nationalmannschaften fordert, warf Verbandspräsident Ulrich Strombach den Klub-Vertretern Mobbing gegen Emrich vor.

"Wir haben allerdings Verständnis für seine aus persönlichen Gründen getroffene Entscheidung, da uns in der Zeit seit den Olympischen Spielen in Peking eine stark an Mobbing erinnernde, aggressive Haltung einiger Bundesliga-Vertreter nicht verborgen geblieben ist", erklärte der Gummersbacher.

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Die Liga wehrt sich

Die Vorwürfe wies die Liga zurück. "Wir wissen nicht, wie er darauf kommt. Das ist an den Haaren herbeigezogen. Es geht nicht um Personen, es geht um die Sache. Wir wollen eingebunden werden in die Arbeit. Die Liga ist zu 100 Prozent einig, dass die Kommunikation zwischen DHB und Liga intensiviert werden muss", sagte Kay-Sven Hähner, stellvertretender Vorsitzender des Ligaverbandes HBVF und forderte eine Vernetzung unter den Auswahlteams durch einen hauptamtlichen Trainer. "Da muss ein Kämpfer mit Schwert hin."

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Bedauern über Emrichs Entscheidung

Einigkeit herrschte am Tag nach Emrichs Rücktritt im Bedauern. "Wir haben bis zuletzt versucht, ihn umzustimmen. Wir bedauern sehr, dass wir es nicht geschafft haben", sagte der für Leistungssport zuständige DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier. Vor der Bekanntgabe seiner Demission hatte Emrich auch die Auswahlspielerinnen über seinen Entschluss informiert. "Ich bin sehr überrascht und finde es sehr schade. Ich hatte eine gute Zusammenarbeit mit ihm", sagte Stephanie Melbeck und zählte die Erfolge seit Emrichs Amtsübernahme im Februar 2005 auf: "Wir haben in diesen Jahren dreimal ein Halbfinale erreicht. Wann hat es das schon mal gegeben?"

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Angeblich wurde kein moderner Handball gespielt

Von Seiten der Liga wurde Emrich unter anderem angekreidet, dass er antiquierten Handball spielen lassen würde und es deswegen wie zuletzt bei der EM in Mazedonien im Dezember nicht zu einem Medaillengewinn gereicht hatte. "Es war teilweise nicht sehr nett, was da gesagt wurde", meinte Melbeck. Bredemeier verteidigte erneut den Spiel-Stil unter Emrich. "Wir können die Kritik nach der EM in Mazedonien nicht nachvollziehen. Das, was wir spielen, ist schon internationale Klasse", behauptete der frühere Männer-Bundestrainer.

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Dugall drohte mit Eskalation

"Wir sind völlig überrollt von der Entwicklung. Es gab keine Anzeichen dafür. Wir haben klar geäußert, dass wir mit Armin Emrich weitermachen wollen", sagte Hähner. Allerdings hatte der HBVF-Vorsitzende Berndt Dugall bereits einen Monat vor dem blamablen Vorrunden-Aus bei den Olympischen Spielen in Peking in einem Brief wegen der Nominierungen mit einer Eskalation der Situation gedroht. "Möglicherweise hätte eine Solidaritätserklärung der Bundesliga insgesamt, wie die, die Armin Emrich von seinen Spielerinnen und dem DHB-Präsidium erhalten hat, ihn zur Fortsetzung seiner erfolgreichen Arbeit veranlassen können. Eine solche erfolgte jedoch bedauerlicherweise nicht", erklärte DHB-Chef Strombach.

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