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Handball: HSG Nordhorn vor der Insolvenz

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HSG Nordhorn  

HSG Nordhorn vor der Insolvenz

13.02.2009, 18:21 Uhr | t-online.de

Ungeachtet der drohenden Insolvenz hat Handball- Bundesligist HSG Nordhorn das Achtelfinalhinspiel im Europapokal der Pokalsieger am Freitagabend in Lingen gegen Haukar Hafnarfjördur mit 34:21 (18:12) gewonnen.

Rastko Stojkovic (13/2) und Csaba Szücs (7) erzielten vor 700 Zuschauern gegen die Isländer die meisten Tore für den EHF-Pokalsieger, der sich damit eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am Sonntag (17.00 Uhr) im Nordhorner Euregium verschafften. Die Vereine hatten sich im Vorfeld darauf verständigt, beide Achtelfinalspiele in Deutschland auszutragen.

Insolvenzantrag am Montag?

Für den krisengeschüttelten Verein könnten die beiden Partien die letzten im Wettbewerb sein. Die HSG steht unmittelbar vor der Pleite. Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit muss die HSG-Sportmarketing GmbH & Co. KG am Montag wahrscheinlich Insolvenz beim Amtsgericht Nordhorn anmelden. Das bestätigte Geschäftsführer Berend Greven wenige Stunden vor dem Europapokalspiel. Wegen der Finanzprobleme ist auch ein sofortiger Wechsel von Nationalspieler Holger Glandorf im Gespräch. Der Weltmeister von 2007 könnte noch bis Sonntag den Verein verlassen. Als Interessenten gelten der THW Kiel, der TBV Lemgo und die Rhein-Neckar-Löwen.

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Glandorf-Wechsel entscheidet sich "kurzfristig"

"Das entscheidet sich kurzfristig", sagte Glandorfs Berater Jochen Bergener dem "Express" in Köln. Am Sonntag läuft die Wechselfrist in der Bundesliga ab. Für Glandorf möchten die Nordhorner eine Ablösesumme kassieren. Der Verein kämpft seit Saisonbeginn mit großen Finanzschwierigkeiten. Die Handball Bundesliga (HBL) hat dem EHF- Pokalsieger wegen Verstoßes gegen die Lizenzierungsauflagen bereits vier Punkte abgezogen. Zudem hatten Anfang September 2008 Fahnder der Finanzbehörde die Geschäftsräume wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung durchsucht.

Nordhorn musste Kader verkleinern

In den vergangenen Wochen hat sich die Situation bei den Niedersachsen offenbar zugespitzt. Deshalb musste der Kader reduziert werden. Die HSG trennte sich kurzfristig vom slowakischen Nationalspieler Peter Kukucka (Kadetten Schaffhausen) und zuletzt auch vom norwegischen WM-Teilnehmer Erlend Mamelund (SG Flensburg- Handewitt).

Mannschaft soll weiter am Spielbetrieb teilnehmen

Die Nordhorner möchten die Mannschaft auch nach einem möglichen Insolvenzantrag in der Bundesliga weiterspielen lassen. Deshalb wurde bereits im Vorjahr eine neue HSG Nordhorn-Lingen GmbH gegründet.

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