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Europapokal  

Bundesliga-Teams auf Europas Bühne wieder top

15.02.2009, 19:22 Uhr | dpa

Kiels Jicha (Mitte) gegen Svendsen (Foto: imago)Kiels Jicha (Mitte) gegen Svendsen (Foto: imago) Der Europacup wurde für die HSG Nordhorn zur Nebensache: Nach dem Viertelfinaleinzug im Europapokal der Pokalsieger gegen Haukar Hafnarfjördur geht es für die Niedersachsen nur noch um das finanzielle Überleben in der Handball-Bundesliga. Mit dem Antrag auf Insolvenz wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Nordhorn wollen die Grafschafter einen Zwangsabstieg vermeiden.

"Die derzeit fehlende Liquidität machte diese Entscheidung notwendig. Trotz dieser notwendigen Konsequenz werden wir den Geschäftsbetrieb so weit wie möglich fortsetzen", erklärte Geschäftsführer Berend Greven.

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Nordhorn verliert seinen Superstar

Zwischen dem 34:21-Hinspielsieg gegen die Isländer und dem 38:31 im Rückspiel hatte die HSG Nordhorn nicht nur der stärksten Liga der Welt einen weiteren Imageschaden zugefügt, sondern auch ihren Star verloren. Wegen der prekären Finanzsituation hatte Nationalspieler Holger Glandorf gegen Hafnarfjördur seinen letzten Auftritt in Nordhorner Dress. Der von zahlreichen Vereinen heiß umworbene 25 Jahre alte Linkshänder wechselt zum TBV Lemgo, wo er nach Nordhorner Angaben einen Vertrag bis 2011 erhält. "Wir sind sehr, sehr froh. Das ging auf einmal alles sehr schnell", sagte Lemgos Sportlicher Leiter Daniel Stephan.

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Glandorf hätte die Saison gerne in Nordhorn beendet

Glandorf selbst war dagegen nur bedingt glücklich über die jähe Wendung kurz vor Ende der Wechselfrist am Sonntagabend. "Das war das Beste, was ich für den Verein noch tun konnte, und ich hoffe, dass es hier weitergeht. Ich hätte zumindest diese Saison gerne bei der HSG zu Ende gespielt", erklärte der Nationalspieler, der im letzten Spiel für seinen Herzens-Club acht Tore markierte.

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Rhein-Neckar Löwen und Kiel geben weiter Gas

Lange im Gespräch war Glandorfs Wechsel zu den Rhein-Neckar Löwen. Die Mannheimer sorgen jedoch auch ohne den Torjäger in der Champions League für Furore. Zum Hauptrunden-Auftakt gewannen die Löwen beim ehemaligen Champions-League-Sieger Celje Pivovarna Lasko mit 34:28 und sind weiter unbesiegt. So gut wie im Viertelfinale ist bereits der THW Kiel: Nach dem 43:31-Kantersieg bei GOG Svendborg in Dänemark fehlt dem deutschen Rekordmeister nur noch ein Sieg für das sichere Erreichen der K.o.-Runde. Dagegen muss die SG Flensburg-Handewitt um den Viertelfinaleinzug bangen. Die Norddeutschen unterlagen dem französischen Rekordmeister Montpellier HB 25:31 und sind in der Gruppe drei Tabellenletzter.

Lemgo und Magdeburg wollen ins Viertelfinale

Auf Viertelfinal-Kurs steuern im EHF-Cup-Wettbewerb der TBV Lemgo und der SC Magdeburg. Ins Achtelfinal-Rückspiel an diesem Mittwoch gegen Bjerringbro-Silkeborg geht der neue Glandorf-Club in eigener Halle mit einem 23:26-Rückstand. "Als dänischer Tabellenführer besitzt das Team schon eine gewisse Qualität. Das wird ein heißer Kampf", sagte Daniel Stephan, der ein Achtelfinal-Aus wie im Vorjahr vermeiden möchte: "Das wird uns hoffentlich nicht wieder passieren."

Sead Hasanefendic: "Alles ist offen"

Gar nur einen Zwei-Tore-Rückstand aus dem Bundesliga-Duell beim VfL Gummersbach nimmt der SC Magdeburg mit ins Rückspiel am kommenden Samstag. "Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erspielt und liegen zur Halbzeit nur mit 0:2 hinten. Das ist machbar", urteilte Magdeburgs Trainer Michael Biegler nach dem 24:26 bei den Oberbergischen. Sein Gummersbacher Kollege Sead Hasanefendic verbreitete Zweckoptimismus: "In der Bundesliga wären wir mit so einem Sieg zufrieden gewesen, im Europapokal ist jetzt aber erst Halbzeit. Alles ist offen."

Bundesliga: Hamburg jetzt auf Platz drei

Unterdessen schob sich der HSV Hamburg durch ein 39:19 bei TuSEM Essen in der Bundesliga-Tabelle auf Platz drei. Der Stralsunder HV kassierte mit dem 26:40 gegen Frisch Auf Göppingen die 17. Saisonniederlage und muss für den Klassenverbleib wohl auf den Zwangsabstieg von Nordhorn hoffen. Der TSV Dormagen zu Hause gegen den TV Großwallstadt mit 24:35. GWD Minden besiegte HBW Balingen- Weilstetten mit 32:30.

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