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Handball-Bundesliga: Neue Vorwürfe gegen THW Kiel

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Handball  

Neue Vorwürfe gegen Kiel

04.03.2009, 09:06 Uhr | dpa

Der THW Kiel kommt einfach nicht zur Ruhe: Nachdem die Wogen in der Manipulationsdebatte geglättet schienen, hat der Hauptsponsor des Bundesliga-Konkurrenten Rhein-Neckar Löwen im dänischen Fernsehen gegen den Rekordmeister nachgelegt.

"Wir wissen, dass es rund um die Champions-League-Spiele des THW Kiel Unregelmäßigkeiten gegeben hat", sagte der Däne Jesper Nielsen, Geschäftsführer der Kasi-Group und zugleich Gesellschafter der Löwen, gegenüber "TV2 Sport". Dieses Wissen basiere auf Aussagen von "Schlüsselpersonen innerhalb des THW Kiel und aus dessen Umfeld".

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Serdarusic der Strippenzieher?

Als Gerüchtestreuer wird noch immer der in Kiel vor Beginn dieser Saison entlassene Trainer Zvonimir Serdarusic vermutet, mit dem sich THW-Manager Uwe Schwenker aus privaten Gründen überworfen hatte und der bei den Löwen im Sommer eigentlich Cheftrainer werden sollte. In der vergangenen Woche hatten die Mannheimer aber überraschend die Auflösung des Vertrages mit Serdarusic bekanntgegeben.

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Keine Selbstanzeige erstattet

Serdarusic hat laut Presseerklärung des THW seinem Ex- Verein mitgeteilt, "dass er weder an derartigen Manipulationen beteiligt war, noch irgendjemandem vom THW Kiel beschuldigt hat, so etwas getan zu haben". Er habe auch keine Selbstanzeige erstattet. Der THW nennt die Vorwürfe "unhaltbar und unverantwortlich" und sieht sich einer Rufschädigung ausgesetzt. Weiter heißt es in der Erklärung: "Der THW Kiel behält sich rechtliche Schritte vor."

Trotz Sitzungsmarathon keine Ergebnisse

Derweil jagt bei der Handball-Bundesliga (HBL) eine Sitzung die nächste - Ergebnisse zu den angeblichen Bestechungsfällen in Kiel gibt es bislang nicht. 145 Minuten tagte am Dienstag in Hamburg der HBL-Aufsichtsrat und war am Ende offenbar so klug wie zuvor. "Wir haben den gesamten Themenkomplex ausführlich diskutiert. Der Aufsichtsrat sieht weiteren Informationsbedarf", fasste der Vorsitzende Manfred Werner die Sitzung zusammen und beließ es bei dem dürftigen Statement.

"Es sind keine Beweise da"

Die Krisensitzung in Hamburg hat viele ratlose Gesichter hinterlassen. "Der Sachverhalt ist nicht geklärt. Wir wissen nicht, ob Bestechung vorliegt. Es sind keine Beweise da", sagte Aufsichtsratsmitglied und HSV-Präsident Andreas Rudolph. Zur Ehrenrettung Schwenkers fügte er an: "Ich habe Uwe Schwenker als Sportsmann kennengelernt. Er hat das Versprechen abgegeben, dass der THW Kiel und er nicht involviert sind." Spieler und Trainer der "Zebras" wollten vor dem Bundesligaspiel gegen den VfL Gummersbach am Mittwoch keine Stellungnahme abgeben.

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