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Dubiose Überweisungen belasten THW Kiel

21.03.2009, 12:49 Uhr | Spiegel Online

Auffällige Bargeldabhebungen, merkwürdige Überweisungen: Nach SPIEGEL-Informationen gerät der THW Kiel in der Affäre um mögliche Schiedsrichter-Bestechungen immer stärker unter Druck. Zur Schlüsselfigur wird ein enger Freund des früheren THW-Trainers Noka Serdarusic. So soll der Kroate Nenad Volarevic Ende April 2007, nur wenige Tage vor dem fragwürdigen Finalspiel des THW gegen die SG Flensburg-Handewitt, eine Überweisung aus Kiel in Höhe von gut 56.000 Euro erhalten haben.

Mitte Juni überwies der THW noch einmal knapp 36.000 Euro auf das Konto von Volarevic in Zagreb. Insgesamt also rund 92.000 Euro.

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Wurde auch im Halbfinale geschmiert?

Die Kieler Staatsanwaltschaft geht offenbar dem Verdacht nach, ob Volarevic, ein enger Freund des früheren THW-Trainers Noka Serdarusic, die Gelder weitergeleitet hat, um Schiedsrichter zu bestechen. Dabei soll es sich nicht nur um das Finale gegen Flensburg, sondern auch um die Halbfinalbegegnung gegen den spanischen Klub Portland San Antonio gehandelt haben. Andeutungen in diese Richtung soll Anfang Februar auch Serdarusic gegenüber Gesellschaftern des Liga-Konkurrenten Rhein-Neckar Löwen gemacht haben.

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Betroffene streiten Vorwürfe ab

Volarevic bestritt gegenüber dem SPIEGEL die Vorwürfe. "Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass an den Vorwürfen nichts dran ist." Nach Aussagen des kroatischen Geschäftsmannes sei die erste Summe eine "Vorauszahlung für Spieler, die ich dem THW Kiel in Zukunft nahelegen werde", gewesen. Die zweite habe er erhalten, weil "ich dem THW Kiel den Spieler Igor Anic empfohlen habe". Der Spielerberater des französischen Kreisläufers, der 2007 von Montpellier nach Kiel wechselte, Bhakti Ong, hält das für unwahrscheinlich. "Bei dem Transfer nach Kiel waren nur drei Parteien beteiligt: Kiel, Montpellier und wir - der Spieler und ich." Zudem befinden sich nach SPIEGEL-Informationen in den Bankunterlagen des THW Kiel zwei auffällige Bargeldabbuchungen aus dem Jahr 2008.

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Dubiose Barabhebungen

Kurz vor dem entscheidenden Vorrundenspiel Mitte März gegen Leon, bei dem es um den Einzug ins Halbfinale ging, wurden rund 20.000 Euro in bar abgebucht. Im Umfeld des Halbfinales gegen Barcelona waren es gar rund 40.000 Euro. Beide Spiele gewann der THW.

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Schwenker weist Anschuldigungen von sich

THW-Geschäftsführer Uwe Schwenker bestreitet weiterhin vehement jeden Manipulationsverdacht. Der Anwalt von Serdarusic, Erich Samson, erklärte gegenüber dem SPIEGEL "Es ist ein Akt der Höflichkeit, zuerst mit der Staatsanwaltschaft zu sprechen - und dann mit der Presse."

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