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DHB-Team siegt ganz locker gegen Israel

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DHB-Team siegt ganz locker gegen Israel

16.02.2010, 08:55 Uhr | dpa

Lars Kaufmann setzte sich oft gut in Szene. (Foto: imago)Lars Kaufmann setzte sich oft gut in Szene. (Foto: imago) Unbeirrt von der sich zuspitzenden Krise sind Deutschlands Handballer mit weißer Weste auf Kurs Europameisterschaft 2010 in Österreich. Der weiter verjüngte WM-Fünfte trotzte in Aschaffenburg auch gegen Israel den Personalsorgen und besiegte nach Anlaufschwierigkeiten mit 36:24 (17:15) den kaum zweitklassigen Außenseiter.

Beim vierten Sieg im vierten Spiel der EM-Qualifikation vor 4500 Zuschauern in der ausverkauften Frankenstolz-Arena warf Michael Müller (6) die meisten Tore für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB).

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Zufriedener Bundestrainer

"Wir haben eine sehr junge Mannschaft, mit der es sehr viel Spaß macht. Da kann man einige Fehler noch verzeihen. Ich bin mit der Entwicklung sehr zufrieden", sagte Bundestrainer Heiner Brand. Bei Halbzeit der Ausscheidung hat das DHB-Team als Tabellenführer auch die neunte EM-Teilnahme seit Einführung des Wettbewerbs 1994 fest im Blick. Als einziges Team der Gruppe 5 ist der WM-Fünfte nach den Erfolgen gegen Bulgarien (42:11), in Slowenien (27:26), in Weißrussland (25:23) und nun gegen Israel noch unbesiegt. Im Juni stehen dann die entscheidenden Partien in Bulgarien (10./11.), gegen Slowenien in Hamburg (13.), gegen Weißrussland in Stuttgart (17.) und zum Abschluss in Israel (20./21.) auf dem Programm.

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Gensheimer spielt für Jansen

Wie vier Tage zuvor in Weißrussland fehlten dem deutschen Team gegen Israel die Stammkräfte Pascal Hens (Hamburg/Achillessehnenreizung) und Holger Glandorf (Lemgo/Magen- Darm-Infekt) sowie Michael Kraus (Lemgo) und Christian Sprenger (Magdeburg). Zudem verzichtete Bundestrainer Brand auf den Hamburger Linksaußen Torsten Jansen, für den Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen) ins Team rückte, und den Hamburger Torhüter Johannes Bitter.

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Abwehrprobleme zu Beginn

In Vertretung von Kraus und Glandorf führte Abwehrchef Oliver Roggisch als Ersatzkapitän den Gastgeber zum 13. Vergleich mit Israel auf das Feld. Zum Einsatz kam der Kreisläufer von den Rhein-Neckar Löwen, der zuletzt einen Magen-Darm-Virus auskurieren musste, jedoch in den ersten 30 Minuten nicht. So hatte der Gastgeber zunächst einige Probleme gegen die quirlige Israelis, die bei eigener 4:2- Führung (4.) bis zum 5:5 (6.) ebenbürtig war. Dann aber setzte sich der Favorit auf 8:5 (10.) ab und hatte beim 17:11 (22.) den größten Vorsprung.

Strobel im Pech

Zu dem Zeitpunkt hatte den Gastgeber wieder vorübergehend das Verletzungspech ereilt. Der Lemgoer Spielmacher Martin Strobel war in der 13. Minute umgeknickt und musste vom Feld. Für ihn kam der unerfahrene Timo Salzer, der dann zum Ende der ersten Halbzeit im Zusammenspiel mit den ebenso jungen Steffen Weinhold (Nordhorn) und Stefan Kneer (Großwallstadt) im Rückraum den Spielfaden verlor. Durch vier Gegentreffer in den letzten acht Minuten schmolz der eigentlich komfortable Vorsprung bis zur Pause auf 17:15.

Müller stellt die Weichen

"In der zweiten Halbzeit war die Abwehr wesentlich besser. Insgesamt können wir vom Angriff her mit dem Spiel zufrieden sein, auch wenn wir noch nicht alle Chancen genutzt haben", meinte Brand. Im zweiten Durchgang war Strobel, der schon bei der WM den etatmäßigen Regisseur Kraus toll vertreten hatte, wieder ins Team zurückgekehrt. Er brachte wieder mehr Zug und Ordnung ins deutsche Spiel. Der Großwallstädter Michael Müller stellte beim 21:16 (37.) wieder einen Fünf-Tore-Vorsprung her, den das junge DHB-Team bis zum Schluss noch weiter ausbaute.

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