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Kritik an Karabatics rüder Abwehrarbeit

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THW Kiel  

Kritik an Karabatics rüder Abwehrarbeit

27.03.2009, 12:12 Uhr | t-online.de

Bundesligist MT Melsungen lieferte Tabellenführer THW Kiel einen tollen Kampf, verlor jedoch 35:42. Zu der Niederlage gesellte sich für die Hessen das Unglück, dass sich alle drei Halbrechten während des Spiels verletzten. Brisant dabei: Alle drei waren direkte Gegenspieler des französischen Welthandballers Nikola Karabatic.

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Junioren-Nationalspieler fällt acht Wochen aus

Stammspieler Daniel Valo musste nach einem Schubser Karabatics mit einer Schulterverletzung schon in der ersten Halbzeit verletzt vom Platz, drei Minuten später traf es den nachgerückten Junioren-Nationalspieler Jens Schöngarth, der von dem Olympiasieger ebenfalls unsanft zu Boden befördert wurde. Schöngarth wird der MT wegen der daraus resultierenden Handverletzung voraussichtlich acht Wochen fehlen.

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Rechtsaußen auf ungewohnter Position

Für Schöngarth kam Franck Junillon aufs Feld. Doch nur wenige Minuten nach der Halbzeit musste das Spiel schon wieder unterbrochen werden, da Junillon bei einem Tempogegenstoß unsanft, aber fair gestoppt wurde und dabei umknickte. Erneut betätigte sich dessen Landsmann Karabatic als Prellbock. Die Diagnose: Bänderdehnung im Sprunggelenk. In der Not musste dann Savas Kairipidis - ein gelernter Rechtsaußen - auf ungewohnter halbrechter Position spielen.

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Melsungens sportlicher Leiter wütend

Besonders erzürnt über die rüde Spielweise des Franzosen war Alexander Fölker, der sportliche Leiter der MT: "Wir reden uns den Mund fusselig, dass Spieler wie er beim Sprungwurf in der Luft besser geschützt werden müssen - und ausgerechnet Karabatic selbst geht mit ganz schlechtem Beispiel voran", sagte Fölker der "Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen". Schon beim ersten Foul gegen Valo hätten die Schiedsrichter lauthärter durchgreifen müssen. "Das haben sie nicht getan und so die Messlatte der Toleranz viel zu weit oben angelegt."

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