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Handball-Bundesliga: HSV Hamburg siegt im Topspiel gegen TBV Lemgo

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Handball - Bundesliga  

HSV festigt Rang zwei

08.04.2009, 20:32 Uhr | dpa

Der HSV Hamburg hat das Duell der Verfolger gegen den TBV Lemgo souverän für sich entschieden und mit dem 19. Saisonerfolg Tabellenplatz zwei gefestigt. Der Champions-League-Halbfinalist setzte sich in heimischer Halle mit 32:24 (16:12) durch und rangiert in der Tabelle mit zwölf Punkten Rückstand hinter Rekordmeister THW Kiel.

Die Ostwestfalen bleiben trotz der Niederlage Dritter, haben aber die Rhein-Neckar Löwen im Nacken. Die Mannheimer, die in der Vorschlussrunde der Königsklasse auf die Kieler Zebras treffen, behielten gegen GWD Minden mit 28:20 (14:12) die Oberhand und haben nur noch einen Pluszähler weniger als Lemgo auf dem Konto.

Aktuell Die Tabelle der Handball-Bundesliga
Champions League Löwen fordern Kiel heraus

Lemgo kann sein Potenzial nicht abrufen

Die Hamburger lagen von Beginn an in Front und hatten das Geschehen zu jeder Zeit unter Kontrolle. Beim 26:16 (45.) durch den besten HSV-Werfer Stefan Schröder (8) führten die Hansestädter erstmals mit zehn Toren. Lemgo konnte dagegen zu keiner Zeit sein Potenzial abrufen.

Flensburg rutscht in Dormagen aus

Unterdessen hat die SG Flensburg-Handewitt im Kampf um die internationalen Startplätze einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Für die Norddeutschen setzte es beim Drittletzten TSV Dormagen eine ebenso überraschende wie hohe 20:26 (9:11)-Niederlage. Einen souveränen Heimsieg feierte der VfL Gummersbach, der den designierten Absteiger Stralsunder HV mit 41:20 (21:13) in die Schranken wies.

Magdeburg bleibt im Rennen

Der SC Magdeburg gab auf den zuletzt in öffentliche Schuldzuweisungen gegipfelten Machtkampf in der Klub-Führungsebene eine sportliche Antwort. Die Mannschaft von Trainer Michael Biegler, der in der vergangenen Woche seinen Weggang zum 30. Juni 2010 angekündigt hatte, setzte sich zu Hause gegen die HSG Nordhorn mit 35:29 (14:14) durch und bleibt weiter im Rennen um die internationalen Wettbewerbe. Mit den Magdeburgern Christian Sprenger und Yves Grafenhorst sowie auf der Gegenseite Tobias Karlsson und Nikolas Katsigiannis sahen gleich vier Spieler die Rote Karte.

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