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Gislason glaubt an Schwenkers Unschuld

09.04.2009, 14:20 Uhr | sid, dpa

Kiel-Coach Alfred Gislason (Foto: ddp) Alfred Gislason, Trainer des Handball-Rekordmeisters THW Kiel, hat in der Manipulationsaffäre die Medien scharf kritisiert. "Nichts ist bewiesen. Der eigentliche Skandal ist die Presse", sagte der Isländer den "Kieler Nachrichten".

Es gebe Vorverurteilungen, das Ende der Ermittlungen werde nicht mal abgewartet. "Zu den Geldern habe ich meine eigene Theorie. Wenn ein junges Talent aus dem Ausland geholt werden soll, dann werden Handgelder gezahlt", sagte Gislason.

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Ermittlungen gegen Schwenker

Die Kieler Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den zurückgetretenen Geschäftsführer Uwe Schwenker wegen des Verdachts der Untreue. Nach internen Befragungen hatte er die nicht ordnungsgemäße Verbuchung von insgesamt 152.000 Euro nicht erklären wollen bzw. auf Anraten seiner Anwälte können. Die dubiosen Banküberweisungen und ungeklärten Bargeldabbuchungen erklärt der Nachfolger des im vergangenen Jahr entlassenen Trainers Zvonimir Serdarusic so: "Wenn ein junges Talent aus dem Ausland geholt werden soll, auch wenn es erst 2014 kommen soll, dann werden Handgelder bezahlt. Nur so versichert man sich, dass das Talent nicht woanders unterschreibt. Das hat beispielsweise Barcelona damals mit Nagy auch so gemacht."

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Trainer träumt vom Triple

Gislason hofft, dass Schwenker dem Verein doch noch erhalten bleibt: "Er hat mehr für den THW getan als jeder andere. Es würde uns hart treffen, ihn zu verlieren. Verlieren wir sein Fachwissen, ist es ein Rückfall in alte Zeiten. Es gibt so viele, die davon profitieren, den THW zu beschmutzen." Die aktuellen Geschehnisse seien "nervig und traurig" für die Mannschaft und der Schaden durch die Enthüllungen über Schiedsrichter riesig. Aber er lasse sich den Spaß nicht nehmen, so Gislason. Das für den THW mögliche Triple aus Meisterschaft, DHB-Pokalsieg und Triumph in der Champions League wäre für den Nachfolger von Noka Serdarusic "ein Traum".

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