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Handball-Bundesliga: THW Kiel muss die Titelfeier vertagen

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Handball - Bundesliga  

Kiel muss die Titelfeier vertagen

19.04.2009, 16:48 Uhr | sid

Die Meisterkrönung des THW Kiel ist verschoben. Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason musste nach 47 Punktspielen ohne Niederlage mit dem 27:34 (13:19) beim TBV Lemgo die erste Pleite seit dem 1. Dezember 2007 hinnehmen.

Immerhin haben die Kieler mit nun 55:3 Punkten schon am Mittwoch die Chance, mit einem Punktgewinn gegen die HSG Wetzlar in eigener Halle als erste Mannschaft überhaupt den fünften Titel in Folge einzufahren.

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Tumult vorm Tor des THW

Im Gerry-Weber-Stadion von Halle/Westfalen, darunter Bundestrainer Heiner Brand und DFB-Präsident Theo Zwanziger, trat die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason allerdings wenig meisterlich auf. Gegen eine gute TBV-Abwehr und einen überragenden Torhüter Martin Galia leisteten sich Nikola Karabtic und Co immer wieder zu schnelle Abschlüsse und Abspielfehler. Auf der anderen Seite liefen die Gastgeber einen erfolgreichen Tempogegenstoß nach dem anderen. Unrühmlicher Höhepunkt der Partie war die 27. Minute, als nach einem Foul von Kiels Henrik Lundström an Florian Kehrmann ein Tumult im Kieler Torraum ausbrach. THW-Keeper Thierry Omeyer und Lemgos Vignir Svavasson mussten jeweils mit Roter Karte vom Platz - und für Kiel der 17 Jahre alte A-Jugendtorhüter Morten Michelsen für den Rest des Spiels ins Tor.

Schrecksekunde für Lemgo

So brachten die Lemgoer um die früheren Weltmeister Holger Glandorf und Michael Kraus ihren Vorsprung souverän nach Hause und der THW verhinderte trotz Kampfes seine erste Bundesliga-Niederlage seit dem 1. Dezember 2007 nicht. Eine große Schrecksekunde erlebten Zuschauer und Spieler noch in der 37. Minute, als der frühere Lemgoer und jetzige THW-Toptorschütze Filip Jicha bei einer Abwehraktion gegen Glandorf zu Boden ging. Minutenlang wurde er noch auf dem Spielfeld behandelt und schließlich mit einer Wirbelstütze um den Hals unter aufmunterndem Applaus der Fans auf einer Trage weggebracht.

Lemgo bleibt auf Rang vier

Mit nun 55:3 Punkten steuern die Kieler aber weiter der Bundesliga-Rekordbilanz seit Einführung der 18er-Liga 1999/2000 von 62:6 Punkten entgegen. Der THW in den Jahren 2005 und 2006 sowie der TBV Lemgo 2003 waren mit dieser Punkteausbeute bislang die besten Meister. Auch das Triple aus Meisterschaft, DHB-Pokal und Champions League ist trotz allem weiter möglich. Die Lemgoer bleiben nach ihrem Sieg und nun 41:15 Punkten weiter hinter dem HSV Hamburg (43:13) und den Rhein-Neckar Löwen (42:14) auf dem vierten Platz.

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