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Handball - DHB-Pokal  

Kiel lässt Gummersbach keine Chance

01.03.2010, 11:08 Uhr | dpa

Der THW Kiel hat das Double perfekt gemacht und sich mit dem sechsten Gewinn des DHB-Pokals zum alleinigen Rekordsieger gekrönt. Nach einer Demonstration der Stärke bejubelte der deutsche Meister im Cup-Endspiel gegen den VfL Gummersbach einen überlegenen 30:24 (15:12)-Erfolg.

Die Kieler schafften mit dem dritten Cup-Gewinn in Serie als zweite Mannschaft nach der SG Flensburg-Handewitt (2003 bis 2005) den Pokal-Hattrick.

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Gegen Ciudad Real jetzt das Triple

Vor 13.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena in Hamburg warfen Vid Kavticnik (6/4) und Filip Jicha (5) die meisten Tore für Kiel. Für den EHF-Pokalfinalisten Gummersbach, der am Vortag im Halbfinale überraschend den HSV Hamburg mit 35:27 besiegt hatte, traf Momir Ilic (6/2) am besten. Kiel hatte im Halbfinale mit 36:35 gegen die Rhein-Neckar Löwen gewonnen. Mit einem Sieg in den Champions-League-Endspielen am 24. und 31. Mai gegen Ciudad Real könnte der fortwährend mit Betrugsvorwürfen konfrontierte THW Kiel sogar wie 2007 das Triple schaffen.

Gummersbach zunächst in Führung

Statt eines erhofften Tore-Feuerwerks boten die beiden Finalisten Handball-Arbeit. Im Mittelpunkt standen die Deckungsreihen, die bis zur 19. Minute jeweils nur sieben Treffer zuließen. Dann aber schwappten die Emotionen hoch: Der starke THW-Torhüter Thierry Omeyer bekam eine Zweiminuten-Strafe, weil er den Gummersbacher Robert Gunnarsson umgeschubst hatte. Nur sechs Sekunden später musste Dominik Klein wegen eines Wechselfehlers für zwei Minuten auf die Bank. Die Überzahl nutzte der VfL Gummersbach, um sich auf 10:7 (22.) abzusetzen.

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Kiel schlägt gnadenlos zurück

Dies schien die Kieler anzustacheln. In unnachahmlicher Weise schlug der Meister zurück. Mit sieben Toren hintereinander zum 14:10 (28.) drehte der Champions-League-Finalist die Partie. Nach der Pause baute der THW seinen Vorsprung auf 27:17 (53.) aus und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Krimi im Halbfinale

Am Vortag hatte Jicha in der Schlusssekunde den THW vor einer drohenden Verlängerung und damit einer möglichen Niederlage bewahrt. "Das war sehr eng und glücklich zum Schluss", bekannte Trainer Alfred Gislason. Nach zunächst souveränem Auftritt war dem Favoriten in den letzten zehn Minuten nach dem 33:29 die Luft ausgegangen. In einem packenden Finish hatte Christian Schwarzer für die Rhein-Neckar Löwen neun Sekunden vor Schluss zum 35:35 getroffen. "Ich hatte heute Krieger auf dem Feld", lobte der scheidende Trainer Wolfgang Schwenke seine Spieler.

Der HSV bleibt ohne Titel

Zuvor war Final-Four-Debütant Gummersbach mit einem Husarenritt ins Endspiel gestürmt. Der Tabellenneunte der Bundesliga deklassierte ausgerechnet Gastgeber Hamburg in der zweiten Halbzeit mit 22:10. "Die zweite Halbzeit war ein Lehrstück von uns, wie man Handball spielen muss", schwärmte Trainer Sead Hasanefendic. Durch die Demütigung war zudem besiegelt, dass die Hamburger die Saison ohne einen Titel beenden werden. Dies könnte Trainer Martin Schwalb den Job kosten, nachdem Klub-Chef Andreas Rudolph mindestens einen Titel gefordert hatte.

HSV kämpft um Platz zwei in der Liga

Nach den Halbfinal-Niederlagen in Pokal und Champions League geht es für die Hamburger in der Meisterschaft im Dreikampf mit den Rhein-Neckar Löwen und dem TBV Lemgo um Platz zwei und die direkte Qualifikation für die Meister-Liga. "Es war nicht der Monat des HSV", sagte HSV-Sportdirektor Christian Fitzek mit Blick auf das benachbarte Fußball-Stadion, in der die Kicker des Vereins in zwei Halbfinals an Werder Bremen gescheitert waren.

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