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Handball-Bundesliga: Kiel erobert Tabellenführung - Gummersbach stolpert

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Handball - Bundesliga  

Kiel erobert Tabellenführung - Gummersbach stolpert

20.09.2009, 20:24 Uhr | dpa

Kiels Zeitz im Duell mit Dormagens Landsberg. (Foto: imago)Kiels Zeitz im Duell mit Dormagens Landsberg. (Foto: imago) Der VfL Gummersbach ist gestrauchelt und hat die Tabellenspitze verloren, die Nord-Teams haben das Zepter wieder übernommen: Gemeinsam mit dem deutschen Rekordmeister THW Kiel führen der HSV Hamburg, TBV Lemgo und die SG Flensburg-Handewitt ohne Punktverlust die Handball-Bundesliga an. Während der VfL Gummersbach durch ein 32:32 gegen Aufsteiger TuS N-Lübbecke nur mit Glück eine Niederlage abwendete, feierte das Spitzen-Quartett jeweils den dritten Sieg im dritten Spiel.

Kiel setzte sich am Sonntag problemlos beim TSV Dormagen mit 34:22 durch und kletterte an die Spitze. Flensburg mühte sich Tags zuvor zu einem 27:24-Erfolg gegen die Füchse Berlin, Lemgo siegte mit 26:21 gegen die HSG Düsseldorf und die Hamburger bejubelten einen 34:30-Prestigesieg bei den Rhein-Neckar Löwen.

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Schlechtester Saisonstart für Magdeburg

"Das war die letzte Bundesliga-Halle, in der wir noch nicht gewonnen hatten. Dieses Spiel war ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung", sagte Hamburgs Kapitän Guillaume Gille. Derweil hat der SC Magdeburg den schlechtesten Saisonstart seit seiner Bundesliga-Zugehörigkeit 1991 hingelegt. Der erste deutsche Champions-League-Sieger verlor am Sonntag bei Frisch Auf Göppingen mit 26:29 und ist noch ohne Punktgewinn. Die HSG Wetzlar siegte bei GWD Minden mit 24:22.

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Karipidis schwer verletzt

Getrübt wurde der dritte Spieltag von der schweren Verletzung des Griechen Savas Karipidis. Der Torschützenkönig der vorigen Saison erlitt beim 28:25-Erfolg seiner MT Melsungen gegen HBW Balingen-Weilstetten einen Wadenbeinbruch. In der 9. Minute war der Linksaußen beim Kampf um den Ball mit seinem Gegenspieler Mare Hojc zusammengeprallt, unglücklich gefallen und mit schmerzverzerrtem Gesicht liegengeblieben. "Die Verletzung von Karipidis tut mir sehr leid. Ich kenne ihn vom Allstar-Spiel in Berlin und schätze ihn und seine Art, nicht nur auf dem Spielfeld", sagte Balingens Trainer Rolf Brack.

Randalierende Fans Wächst die Fangewalt im Handball?

Freude herrschte in Flensburg. "6:0 Punkte - das sieht gut aus", sagte Trainer Per Carlen. Allerdings musste sich die Mannschaft um dessen überragenden Sohn Oscar, der acht Tore markierte, gegen die Berliner mächtig strecken. "Heute hat sie gezeigt, dass sie auch in einem Kampfspiel bestehen kann", lobte Flensburgs Manager Holger Kaiser den Auftritt. Bis zum 23:22 (51.) musste der Gastgeber um den Erfolg zittern. "Wir waren häufig nah am Maximum, es haben nur Kleinigkeiten gefehlt. Dann wäre sogar ein Punktgewinn möglich gewesen", befand Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson.

Lemgos Coach Mudrow trotz Sieg unzufrieden

Alles andere als zufrieden war derweil Lemgos Coach Volker Mudrow. Trotz des Erfolges gegen Düsseldorf ließ er fast kein gutes Haar am Spiel seiner Mannschaft. "Wir wollten für die Fans und auch für uns ein überzeugendes Spiel liefern. Das ist uns nicht gelungen. Die Torhüter und eine sehr gute Deckung haben uns das Spiel gewonnen, im Angriff erwarte ich einfach wesentlich mehr. Wir wollen den Blick ja auf die ersten drei Plätze richten und von daher müssen wir die kommenden Aufgaben konzentriert angehen", zürnte er.

Gummersbach rettet Unentschieden

Ein Wechselbad der Gefühle durchliefen die Gummersbacher in ihrer ehrwürdigen Eugen-Haas-Halle. Beim 12:18 (28.) gegen Neuling Lübbecke schienen alle Messen bereits gelesen zu sein. Im zweiten Durchgang bäumte sich der bisherige Tabellenführer aber auf und rettete durch die neun Tore von Viktor Szilagyi und einen Treffer von Kreisläufer Robert Gunnarsson vier Sekunden vor Schluss einen Punkt. "Wir hatten fast keine Chance, das Spiel zu gewinnen, daher müssen wir mit dem Unentschieden leben", beklagte Trainer Sead Hasanefendic.


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