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Patrick Groetzki – vom Talent zur Nationalmannschaft

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Rhein-Neckar Löwen  

Patrick Groetzki – vom Talent zur Nationalmannschaft

| dpa

Patrick Groetzki beim Torwurf (Foto: imago)Patrick Groetzki beim Torwurf (Foto: imago) Heiner Brand fordert die Bundesliga-Vereine immer wieder auf, auf junge deutsche Spielern aufzubauen, und auch zum Einsatz kommen zu lassen. Auch mit den Rhein-Neckar Löwen ging der 57-Jährige in der Vergangenheit häufig hart ins Gericht, dabei entwickeln sich gerade bei den Mannheimern zwei hoffnungsvolle deutsche Talente.


Zum einen Uwe Gensheimer, der schon seit mehreren Jahren seine Spielanteile bekommt, und zum anderen der Junioren- und Jungnationalspieler Patrick Groetzki, der sich in der letzen Saison vom „No-Name-Bubi“ zum Stammspieler bei den Badenern gemausert hat. Als Belohnung für die guten Leistungen folgte zwangsweiße die Einladung zur A-Nationalmannschaft.

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Wertvoll macht ihn sein Riesenpotenzial

Bei den Löwen, ist Groetzki der einzige etatmäßige Rechtsaußen. Auch deshalb bekommt er viele Spielanteile. Auch der Ex-Nationalmannschaftstorwart Henning Fritz betont: "Er hat ein riesengroßes Potenzial aufgrund dessen, dass er von außen sehr variabel ist und auch über den Rückraum kommen kann und aus dem Rückraum gut werfen kann und dass in einem so jungen alter, das macht ihn für uns sehr wertvoll.“

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Glänzt auch auf ungewohnten Positionen

Aber das ist aber natürlich nicht der einzige Grund für den Durchbruch des gebürtigen Pforzheimers. Der 21-Jährige fiel durch seine guten Leistungen auf der Rechtsaußen-Position auf und wurde, wegen seinem sehr gutem Spielverständnis bei den Junioren von Trainer Martin Heuberger fast ausschließlich auf der Rückraum-Mitte Position eingesetzt. Auch auf der Ungewohnten Position konnte Groetzki glänzen, holte sich mit der Mannschaft den WM-Titel und wurde zudem als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

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Verbundenheit mit der Heimat ist der Grundstein

Letztes Jahr war Groetzki hinter Jan Filip "nur“ der zweite Mann auf dem rechten Flügel bei den Löwen. Doch der ehrgeizige, aber bescheidene junge Mann, machte durch die guten Leistungen auf sich aufmerksam und spielte sich so in die Stamm-Mannschaft der Löwen. Von einem Bonus für einen Spieler aus der Region will Manager Thorsten Storm nichts wissen: " Patrick ist hier, weil er ein guter Handballer ist, das ist erstmal das entscheidende. Er ist natürlich doppelt wichtig weil er hier aus der Region kommt und auch viele Menschen hier mit seiner Heimat verbindet und deshalb hat er den Luxus in einer deutschen Top-Mannschaft zu spielen die auch noch in seiner Heimatstadt oder Region stattfindet, und ich denke da kommen zwei Vorteile zusammen einmal für den Spieler und einmal für uns.“

Auch Fehlwürfe dürfen nicht belasten

Aber andererseits weiß Storm auch, dass es nicht leicht ist, mit dem ganzen Druck umzugehen und sagt: " Man darf das auch nicht immer überstürzen, Patrick Groetzki ist jetzt in seiner zweiten Saison, man sieht ja was da drin ist, aber man sieht auch was es bedeutet den Druck immer auszuhalten hier immer gewinnen zu müssen. Irgendwann ist der Kopf dann einfach leer und man verschießt halt 1-2 nacheinander, davon darf man sich einfach nicht unterkriegen lassen“.

Durch Kommunikation zum guten Verhältnis

Groetzki selbst weiß den Rat anderer Mitspieler zu schätzen wie zum Beispiel Olafur Stefansson. Groetzki sagt über ihn: "Das ich neben ihm spielen darf ist natürlich eine sehr besondere Sache, es ist schon etwas ganz anderes, weil er will auch immer wissen ob ich frei stehe du oder er gibt mir auch Tipps, was ich jetzt anders machen soll und er fordert auch von mir ein, dass ich ihm den ein oder anderen Tipp gebe, oder ihm etwas sage, was er nicht gesehen hat und dass ist einfach ein sehr gutes Gefühl und Verhältnis zwischen uns.“

Nächster Halt: Nationalmannschaft

In Sachen Nationalmannschaft sind sich jedoch alle einig: "Wenn Patrick die Leistungen im Verein konstant bringen kann, dann führt kein Weg an ihm vorbei“, sagen Fritz und Storm unisono. Das der Nachwuchsspieler an dem Druck zerbrechen könnte, glaubt keiner der beiden. Das er abhebt ebenso wenig: "Nein, dafür sorgen wir schon, dass er auf dem Boden bleibt“, versichert Henning Fritz.

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