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Handball: Deutschland erzielt beim Supercup gegen Schweden nur ein Remis

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DHB-Sieben wahrt ihre Chance auf Turniersieg

16.02.2010, 09:49 Uhr | sid, dpa

Lars Kaufmann (re.) setzt sich im Supercup-Spiel gegen den Schweden Jan Lennartsson (li.) durch. (Foto: dpa)Lars Kaufmann (re.) setzt sich im Supercup-Spiel gegen den Schweden Jan Lennartsson (li.) durch. (Foto: dpa) Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat im zweiten Spiel beim Supercup den zweiten Sieg verpasst. Das Team von Bundestrainer Heiner Brand kam im westfälischen Halle gegen Schweden trotz einer famosen Aufholjagd nur zu einem 30:30 (12:15). Der Berliner Torwart Silvio Heinevetter rettete mit einem abgewehrten Siebenmeter wenigstens den einen Punkt und die Chance auf den fünften Turniersieg beim eigenen Supercup.

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Kaufmann erzielt sechs Treffer

Vor 10.400 Zuschauern war der Göppinger Lars Kaufmann mit sechs Treffern bester deutscher Werfer. Die erste Partie des Turniers, das als wichtige EM-Vorbereitung gilt, hatten die Gastgeber gegen Norwegen für sich entschieden. Im letzten Spiel treffen sie in Hannover auf Europameister Dänemark, der für den Gesamtsieg geschlagen werden muss. Schweden hatte sein erstes Supercup-Spiel gegen Dänemark mit 25:28 verloren.

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Anhaltende Torflaute zu Beginn

Zwei Tage nach dem 30:25 zum Auftakt gegen Norwegen und der dadurch geglückten Revanche für die 24:25-Niederlage bei der WM kam die deutsche Mannschaft lange nicht in Tritt. Fehlwürfe, Pfosten- und Lattentreffer kennzeichneten die verkrampfte Anfangsphase im deutschen Spiel. Im Bestreben, Tempo-Handball zu spielen, standen sich die Gastgeber oft selbst im Weg. Mehr als zehn torlose Minuten mussten die Anhänger erleiden.

Erst nach 0:4-Rückstand erster deutscher Treffer

So lag das DHB-Team schon mit 0:4 zurück, ehe Glandorf mit dem Treffer zum 1:4 in der 12. Minute den Bann brach. Die Aufholjagd der Hausherren endete jedoch immer einen Treffer vor dem möglichen Ausgleich. Nach dem 9:10 (25.) aber geriet die häufig umformierte deutsche Mannschaft wieder aus dem Tritt und zwischenzeitlich beim 11:15 (30.) wieder vier Toren ins Hintertreffen.

Kein Konzept gegen den schwedischen Abwehrriegel

Tatsächlich fehlte es gegen die von den schwedischen Trainern Staffan Olsson und Ola Lindgren glänzend eingestellte 6:0-Abwehr am richtigen Konzept. Ein Spiel über Außen fand praktisch nicht statt und im Rückraum, wo Mittelmann Michael Kraus erneut nicht überzeugte, mussten meist Einzelaktionen zum Erfolg verhelfen. So war es auch dem guten Silvio Heinevetter zu verdanken, dass der Rückstand zur Halbzeit nicht höher ausfiel.

Chance für junge deutsche Spieler

Trotzdem nutzte Brand auch das 95. Duell der beiden Klasse-Teams zu Experimenten und gab jungen Spielern wie Timo Salzer und Sven- Sören Christophersen (beide Wetzlar) längere Einsatzzeiten.

Bittere Erkenntnis

Der diesmal pausierende Torhüter Johannes Bitter musste schon in der Halbzeit zugeben: "Wir haben in allen Bereichen noch nicht das gespielt, was wir können. Es fehlt die Aggressivität in der Abwehr und die schnelle Mitte. Wir laufen die ganze Zeit dem 0:4 hinterher." Wie verwandelt kamen die deutschen Spieler aus der Kabine. Die Aktionen im Angriff liefen flüssiger und Schwedens Abwehr wurde auseinandergespielt. Binnen sechs Minuten drehte der WM-Fünfte einen 13:16-Rückstand in eine 20:18-Führung (38.), gab nach einer Zitterpartie den Erfolg aber noch aus der Hand.

Kaufmann gibt das Signal zur Aufholjagd

"Mit dem Punkt müssen wir zufrieden sein. Die Anfangsphase war ganz schlecht. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht", meinte Brand. Nach dem Wechsel hatte Kaufmann das Zeichen zur Aufholjagd gesetzt: Vier Tore in fünf Minuten erzielte der sprung- und wurfgewaltige Rechtshänder, sorgte in der 35. Minute erstmals für den Ausgleich (18:18) und eine Minute später war es dann Glandorf, der die erste Führung für die DHB-Auswahl erzielte.

Aus dem Lichtlein wird erneut ein Glanzlicht

Der eingewechselte Carsten Lichtlein war im Tor sicherer Rückhalt und leitete nach starken Paraden immer wieder schnelle Gegenangriffe ein. Auch die Anspiele an den Kreis klappten immer besser. Die Schweden ließen dagegen wie schon in ihrem ersten Turnierspiel gegen Dänemark (25:28) im zweiten Durchgang nach und spielten weit weniger konsequent als noch in den ersten 30 Minuten. So wuchs der deutsche Vorsprung zwischenzeitlich zwar bis auf drei Tore an (42./22:19), doch am Ende waren die Schweden nach einigen leichten Fehlern der Deutschen wieder im Spiel.

Übersicht Alle News zur Handball-Bundesliga

Deutschland:
Tore: Kaufmann (6), Glandorf (5), Kraus (4/2), Späth (2), Gensheimer (2), Klein (2/2), Theuerkauf (2), Müller (2), Schöne (2), Sprenger (1), Salzer (1), Christophersen (1)

Schweden:
Tore: L. Karlsson (6), Carlen (5), Gustafsson (5), Petersen (4/3), Doder (3), Ekberg (2), Bliznac (1), Lennartsson (1), Stenbäcken (1), Arrhenius (1) T. Karlsson (1)

Zuschauer: 10.000

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