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Handball-Bundesliga: Wetzlar verpasst Überraschung in Kiel

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Wetzlar verpasst Überraschung in Kiel

29.11.2009, 16:48 Uhr | sid

Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat die erste Heimniederlage in der Handball-Bundesliga seit über zwei Jahren verhindert. Zehn starke Minuten reichten, um die HSG Wetzlar am Ende standesgemäß 32:25 (14:18) zu besiegen. Die Gäste hatten bis in die zweite Hälfte hinein die Überraschung vor Augen.

Die letzte Niederlage der Kieler vor eigenem Publikum datiert damit weiterhin vom 6. November 2007. Damals verlor der THW 30:31 gegen den HSV Hamburg.

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Zehn Minuten entscheidend

Mit 23:1 Punkten führt der THW weiter ungeschlagen die Tabelle vor den Hamburgern (20:2) an. Zwischenzeitlich hatten die Wetzlarer, angeführt vom mit neun Toren überragenden Michael Allendorf, die Begegnung gegen unerklärlich nachlässig wirkende Gastgeber unter Kontrolle. Beim zwischenzeitlichen 16:11 führte die HSG sogar mit fünf Toren. Gegen die ohne Nationalspieler Sven-Sören Christophersen angetretenen Gäste vergaben die Kieler viele Chancen im Angriff und agierten in der Abwehr viel zu passiv. Erst nach der Pause fanden die Gastgeber zu ihrem Spiel und setzten sich nach dem 21:20 (40.) in knapp zehn Minuten vorentscheidend auf 28:22 (51.) ab.

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Gummersbach bleibt Dritter

Hinter Kiel und Hamburg bleibt der VfL Gummersbach der erste Verfolger des Spitzenduos. Zwar gewann der VfL am Samstagabend nur mit viel Mühe 31:29 (15:15) gegen GWD Minden, doch verteidigte das Team von Trainer Sead Hasanefendic mit nun 9:1 Punkten aus den letzten fünf Spielen erfolgreich den dritten Tabellenplatz.

Heiner Brand beeindruckt von Gummersbach

Die bisherige Saison-Ausbeute von 18:6 Punkten nötigte auch dem Gummersbacher Urgestein und Bundestrainer Heiner Brand Respekt ab. "Der Tabellenplatz ist sensationell. Was der VfL mit dem kleinen Kader herausholt, ist optimal. Ein Kompliment an Mannschaft und Trainer", sagte Brand. Dagegen verschenkte der abstiegsbedrohte TSV Hannover-Burgdorf beim 24:24 beim TuS N-Lübbecke wichtige Punkte. Trotz 24:20-Führung dreieinhalb Minuten vor Schluss reichte es nur zu einem Zähler. Mit 5:19 Punkten liegen die Hannoveraner auf dem 16. Platz, Lübbecke (9: 15) ist Zwölfter.

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