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Handball: Spitzenreiter Kiel und Verfolger Hamburg trennen sich unentschieden

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Handball-Bundesliga  

Kein Sieger im Handball-Gipfeltreffen

20.12.2009, 20:32 Uhr | dpa

Christian Zeitz (li.) im Duell mit Pascal Hens (Foto: dpa)Christian Zeitz (li.) im Duell mit Pascal Hens (Foto: dpa) Das Rennen um die deutsche Handball-Meisterschaft bleibt spannend: In einem hochdramatischen Spiel trennten sich der THW Kiel und der HSV Hamburg 29:29 (16:17). Der Rekordmeister von der Förde verteidigte mit 28:2 Punkten die Tabellenführung vor den Hamburgern (27:3).

Beste Werfer vor 10.250 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen-Arena waren Momir Ilic (8/3) und Filip Jicha (8/2) für Kiel sowie Pascal Hens (6) für den HSV. Mit zahlreichen Paraden in der Schlussphase hielt der angeschlagene Nationaltorhüter Jogi Bitter den Punkt für den HSV fest.

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HSV dominiert die Anfangsphase

"Es war ein tolles Handballspiel mit viel Tempo und viel Kampf", sagte der Kieler Kreisläufer Marcus Ahlm. Team-Kollege Filip Jicha sieht einen Zweikampf an der Spitze bis zum Saisonende. "Das bleibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen", sagte der Tscheche. Das Gipfeltreffen der beiden besten Mannschaften Deutschlands hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte. Sowohl die Kieler als auch die Hamburger boten Handballsport auf allerhöchstem Niveau. Der HSV begann sehr abgeklärt und selbstbewusst, wartete auf die sich bietenden Gelegenheiten. Mit einer aggressiven 3:2:1-Abwehr wurde der THW in den ungeliebten Positionsangriff gezwungen. Hinter dem Bollwerk agierte ein starker HSV-Schlussmann Per Sandström.

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THW-Flügelzange ohne Durchschlagskraft

Der THW Kiel kam dagegen zunächst nicht richtig in Fahrt. Vor allem das gefürchtete Tempospiel fand in der ersten Halbzeit nicht statt. Die Flügelzange mit den blitzschnellen Christian Sprenger und Henrik Lundström blieb vor dem Seitenwechsel ohne Torerfolg. Der schwedische Linksaußen wurde von THW-Trainer Alfred Gislasson kurzfristig sogar für einen zweiten Kreisläufer geopfert.

Die Zebras fangen sich vor der Pause

Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel sorgte Hamburgs Domagoj Duvnjak für die erste Vier-Tore-Führung der Gäste (16:12). Kiel aber hielt dagegen: Ahlm, Christian Zeitz und Ilic sorgten mit einem Dreierpack für den knappen 16:17-Halbzeitstand. Mit der ersten THW-Führung zum 19:18 durch Filip Jicha (35. Minute) verwandelte sich die Arena endgültig in den gefürchteten Hexenkessel. "In der zweiten Halbzeit standen wir in der Abwehr besser", sagte Jicha.

Bitter ersetzt Sandström

Der HSV warf alles in die Waagschale, brachte sogar den frisch genesenen Bertrand Gille. Der Schachzug von HSV-Trainer Martin Schwalb, in der zweiten Halbzeit auf Johannes Bitter als Torhüter zu setzen, ging auf. Mit seinen Paraden hielt er den HSV im Spiel. "Wir sind ein bisschen traurig. Es war heute mehr drin", sagte Bitter. Sein Team hatte die Chance, den Zebras die erste Heimniederlage seit 34 Spielen zuzufügen. Die letzte Niederlage auf heimischem Parkett hatte der THW am 6. November 2007 hinnehmen müssen - gegen den HSV.

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