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Handball: DHB-Team unterliegt Island erneut

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Handball  

DHB-Team unterliegt Island erneut

10.01.2010, 16:43 Uhr | sid

Lars Kaufmann (li.) bleibt in der isländischen Abwehr hängen. (Foto: imago)Lars Kaufmann (li.) bleibt in der isländischen Abwehr hängen. (Foto: imago) Die deutschen Handball-Männer sind neun Tage vor Turnierbeginn noch nicht in EM-Form. Mit dem 29:33 (17:18) in Regensburg kassierte die DHB-Auswahl gegen den Olympiazweiten Island die zweite Niederlage innerhalb von nur 21 Stunden. Tags zuvor hatte das Team von Bundestrainer Heiner Brand das erste Duell in Nürnberg mit 28:32 (16:14) verloren.

Vor 5.500 Zuschauern in der ausverkauften Donau-Arena konnte die deutsche Mannschaft erneut nur zum Teil überzeugen und hatte ihre stärksten Phasen zu Beginn des Spiels sowie Mitte der zweiten Halbzeit. Bis zum Beginn des EM-Turniers (19. bis 31. Januar) muss sich das Team noch deutlich steigern, um eine Chance auf das erhoffte Halbfinale zu haben.

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Guter Beginn reicht nicht

Die deutsche Mannschaft erwischte zunächst die bessere Anfangsphase und erarbeitete sich durch schnelles und sicheres Kombinationsspiel eine Führung. Allerdings hatte das Brand-Team in der Folgezeit zunehmend Probleme mit der aggressiven Abwehr der Isländer und musste nach dem 7:5 (9. Minute) sechs Gegentreffer in Folge hinnehmen. Die Defensive stabilisierte sich erst, als nach einer Viertelstunde Abwehrchef Oliver Roggisch ins Spiel kam. Im Tor konnte der nach einer Ellenbogen-OP genesene Johannes Bitter nur zeitweise glänzen (8 Paraden), ehe er in der 44. Minute durch Silvio Heinevetter ersetzt wurde.

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Stefansson trifft am häufigsten

Bester deutscher Werfer war wie schon am Vortag Lars Kaufmann (Frisch Auf Göppingen), der siebenmal traf. Auf Seiten der Gäste war nach seinen zehn Toren in Nürnberg erneut Olafur Stefansson von den Rhein-Neckar Löwen mit neun Treffern überragend. Im ersten Duell am Samstag hatte das deutsche Team die Isländer zumindest 40 Minuten lang gut im Griff, ehe eine Häufung der technischen Fehler und schwindende Kräfte bei einigen Spielern letztlich zu der Vier-Tore-Niederlage führten. Vor allem in der Abwehr zeigte die DHB-Auswahl dabei eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Test des Jahres gegen EM-Gastgeber Österreich (30:29).

Brand muss Kader benennen

Mit den Erkenntnissen aus den letzten Testspielen muss Brand seinen derzeit 19-köpfigen Kader bis zum 18. Januar auf 16 Spieler reduzieren. "Ich habe ein klare Vorstellung, wie die Mannschaft in Österreich aussehen soll. Aber natürlich können Verletzungen immer noch zu Änderungen führen", sagte Brand. Voraussichtlich wird der Coach wie bei früheren Turnieren zunächst sogar nur 15 Spieler benennen, um während der Vorrunde einen Nachrücker nominieren zu können. In der Vorrundengruppe C trifft die deutsche Mannschaft in Innsbruck auf Polen (19. Januar), Slowenien (20. Januar) und Schweden (22. Januar). Die ersten drei Teams qualifizieren sich für die Hauptrunde, wo drei weitere Gegner warten.

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